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Über uns

Geldmarktfonds

Geldmarktfonds stellen eine spezifische Art der Investmentfonds dar, die entgegengenommene Gelder in (möglichst hochverzinsliche) kurzfristige Geldmarkttitel investieren. Im Vordergrund steht die Maximierung der Zinserträge bei geringst möglichem Kapitalrisiko und der Aufrechterhaltung hoher Liquidität. Entsprechend den zugrundeliegenden individuellen Anlagegrundsätzen können Geldmarktfonds ihr Sondervermögen bis zu 100% in Geldmarktpapieren investieren. Geldmarktpapiere sind verzinsliche Wertpapiere wie Schuldscheindarlehen oder Bankguthaben

Was unterscheidet Geldmarktfonds von anderen Investmentfonds?

Ein Geldmarktfonds unterscheidet sich von anderen Investmentfonds durch die niedrigere Risikoklasse und die geringere Volatilität der Anlage. Geldmarktfonds investieren in Geldmarktpapiere, also verzinsliche Wertpapiere wie z.B. Anleihen oder in Bankguthaben. Für die Minimierung der Kursschwankung werden nur Wertpapiere mit einer geringen Restlaufzeit von maximal 12 Monaten erworben. Ziel ist es dadurch von Zinsänderungen oder Währungsschwankungen unabhängiger zu werden und höchstmögliche Wert-Sicherheit für das Kapital der Fondsbesitzer zu erzielen.
Im Gegensatz zu Tagesgeldkonten, variiert die Wertsteigerung eines Geldmarktfonds. Diese liegt meist auf gleicher Höhe mit dem Zinsniveau eines durchschnittlich verzinsten Tagesgeldkontos. Der Vorteil gegenüber Termingeldern oder Spareinlagen besteht darin, dass man nicht an bestimmte Fristen von 30, 60 oder 90 Tagen gebunden ist, sondern - bei attraktiver Verzinsung - jederzeit über das Geld verfügen kann. Da beim Kauf von Geldmarktfonds für den Anleger meist keine Gebühren anfallen und auch die Zinsen im Vergleich zum Festgeld meist höher liegen, handelt es sich hier um eine lukrative Anlageform.
Verschiedene größere und kleinere Fondsgesellschaften bieten Geldmarktfonds an. Bei einem Geldmarktfond Vergleich, sollten mindestens die letzten 36 Monate als Vergleichszeitraum betrachtet werden.
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Besteuerung von Geldmarktfonds

Die Erträge eines Geldmarktfonds bestehen fast ausschließlich aus reinen Zinserträgen. Diese werden dann nicht besteuert, solange ein Freistellungsauftrag in ausreichender Höhe vorgelegt werden kann. Ist dies nicht der Fall, müssen Ihre Zinserträge durch die Kapitalertragssteuer und den Solidaritätszuschlag gemindert werden.
Bei der Abgeltungssteuer auf Geldmarktfonds ist folgendes zu beachten: Zinsen und Kursgewinne sind ab dem 01.01.2009 im Zuge der neuen Abgeltungssteuer voll steuerpflichtig. Anleger zahlen hierfür die 25 % Abgeltungssteuer. Liegt der persönliche Steuersatz über dem der Abgeltungssteuer, sparen Anleger sogar zukünftig steuern, da mit der Zahlung der Abgeltungssteuer die Steuerschuld abgegolten ist.

Weitere Informationen zur neuen Abgeltungssteuer ab dem 01.01.2009 finden Sie hier:
Die neue Abgeltungssteuer 2009 – Die Besteuerung von Kapitalanlagen ab dem 01.01.2009