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Gedichte

Über uns

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Liebesschmerzen

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  • "GEH"

    Ich stehe im jetzt....Es ist so furchtbar kalt und ein schneidener wind bläst mir ins gesicht...Ich will weinen,will mir selbst beweisen dass ich noch lebe,dass ich noch emotionen zeigen kann,aber ich bin kalt und leer wie der schneidene wind...ich liebte dich so sehr,so dachte ich...doch all das war nicht mehr als eine illusion,völlig utopisch zu glauben dass gerade ich auf dauer glücklich sein könnte...ich kann einfach nicht mehr lieben...ich bin leer,meine liebe ist verbraucht..Unfähig emotionen zu zeigen bin ich zwischen zwei welten gefangen...schon so lange suche ich nach einem ausweg aber ich muss einsehen dass es für mich keinen gibt...Schon lange gibt es in meinem kopf kein "WIR" mehr...gedanklich habe ich dich aus meinem leben verbannt...Du hast mich einst sosehr verletzt und was ich unentwegt tue ist nichts anderes als rache,befriedigung meines hasses auf dich...stehst du vor mir lächle ich dir ins gesicht und mache den anschein als hätte ich dir längst verziehen wie sehr du mich verraten hast...ich tue als wäre ich glücklich mit dir und schaffe es sogar mich mit dieser lüge selbst davon zu überzeugen...Verdammt ich wünsche es mir...aber ich kann dir niemals verzeihen...Nicht ich bin bei dir,nur meine leere hülle die nie emotional oder spontan handelt,sonder jede handlung,jedes wort vorher sorgsam durdenkt um eine bestimmte reaktion damit zu erzielen...Ich spüre wie sehr du leidest...Wie jedes gesprochene wort und jede berührung von mir die seelische schmerzen zufügt,aber ich kann einfach nicht aufhören.Ich lebe nur noch um vergelten zu können was du mir angetan hast...Ich weiss dass es reicht...der punkt an dem wir beide quasi gleichgewichtig schuldig waren ist längst vorbei...ich kann nicht mehr aufhören.Irgendwann wird es zu spät sein...ich selbst bin aversiert von meinem verhalten..ich erkenne mich nicht mehr.Ich will so nicht mehr leben bitte geh diesen schritt für mich und GEH...Verlass mich,Hass mich,Verachte mich...ich bin zu schwach diesen schritt zu machen...denn auf eine eigenartige weise brauche ich dich,liebe ich dich,gehörst du zu meinem leben...

    Bewertung: -----

    eingetragen von sam am 12.07.2007

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  • Warum

    Warum ist alles nur so schwer...
    ich will dich und noch so viel mehr.
    ich will kuscheln und dich küssen...
    und dich nie vermissen müssen.

    Warum ist alles so schwer...
    komm doch einfach mal zu mir her.
    komm und nimm mich in den arm...
    und sei nicht so lahm.

    Warum ich alles so schwer...
    ICH WILL NICHT MEHR!
    ich will nicht mehr traurig sein...
    neben dir bin ich so klein.

    Warum ist alles so schwer...
    ich gehe auf teer.
    ich will doch nur geliebt werden...
    und nicht unglücklich sterben.

    *die liebe ist soo kompliziert mach was euch euer herz sagt und zweifelt nicht an eure meinung...wenn ihr unglücklich seit redet darüber und handelt nicht zu früh aber auch nicht zu spät aufkeinenfall u spät*

    Bewertung: -----

    eingetragen von sassi am 11.07.2007

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  • eine trauerträne

    Schau in mein Gesicht und Du siehst mein Lachen,
    dann weißt Du dass ich glücklioch bin -
    auch ohne Dich!
    Schau in meine Augen und Du siehst die Freude,
    dann weißt Du dass ich fröhlich bin -
    auch ohne Dich!
    Schau in meine Augen und Du siehst eine Träne,
    so schau besser nicht in meine Augen,
    denn sonst weißt Du dass ich Dich immer
    noch liebe!

    Bewertung: -----

    eingetragen von der liebevolle am 11.07.2007

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  • **SonyTalip**

    Ich sehe dich an, doch ich kann dich nicht mehr haben,
    ich war traumatisiert, Gefühle musste ich in mir begraben,
    Diese Welt ist verlogen, Die Liebe kennt keinen Schmerz,
    Ich versuche zu denken, doch denke nur noch mit dem Herz,
    Ich kann nix mehr sagen, ich kann nicht ohne dich,
    die Zeit heilt alle Wunden doch meine heilen nicht,
    nur ein Kuss von dir kann meine Seele befrein,
    dich in Händen zu haben ist ein Wunsch geworden, bitte sag nicht nein,
    Ich mache mir sorgen doch du weisst was geschah,
    erinnerst du dich an den Augenblick wo ich dich zum ersten mal sah?
    es hat gefunkt auf anhieb das Leben gab einen Sinn,
    ich liebte dich, du warst täglich in meinem Herzen drin,
    Die Last war groß, ich trug nur noch schwere Gewichte
    ich kann es nicht sagen meine Tränen schrieben ihre eigene Geschichte,
    Ich kämpfe für Ideale doch du kapierst es nicht,
    Die Sterne leuchten am Himmel doch wo ist mein Licht?

    Bewertung: -----

    eingetragen von **sony** am 11.07.2007

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  • ein guter rat

    vErlEtzE niE deiNe lieBe.-siE wirD eS diA zWaR vERzeIhn aBEr eS niE veRgeSSen...

    Bewertung: -----

    eingetragen von nicht so wichtig am 11.07.2007

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  • VERLETZE NIEMALS

    Verletze Niemals einen menschen

    den du Liebst, er verzeicht dir zwar

    aba vergessen wird er es NIE!!!

    Bewertung: -----

    eingetragen von aygül am 11.07.2007

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  • Liebe

    Liebe ist schön,
    dieses Gefühl ist unbeschreiblich,
    doch es schmerzt zur selben zeit!
    Dinge die man nicht versteht,
    und auch Dinge die nie enden sollten,
    LIEBE IST UNDEFINIERBAR....

    Bewertung: -----

    eingetragen von sid am 11.07.2007

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  • Ich sitze hier in meinem zimmer,die schmerzen werden schlimmer,der Regen klatscht an meine scheibe,während ich mir die augen reibe!Die Tränen kommen immer mehr-es tut weh sogar sehr..!
    Ich muss immer an dich denken,denn du wolltest mir deine Liebe net schenken!!!Kann kaum schlafen,bin wach die ganze nacht,was hast du blos mit mir gemacht????

    Bewertung: -----

    eingetragen von angelina peters am 11.07.2007

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  • Warum?

    Du sagst es ist vorbei,
    doch für mich wird es nie vorbei sein,
    weil es ewig in meiner Erinnerung weitergehen wird.
    Du sagst, wir könnten Freunde bleiben.
    Warum ist es dann passiert?
    Deine Stimme wird noch ewig
    in meinem Ohr klingen.
    Dieser sanfte Klang von leisen Glocken
    hat mich immer betört.
    Dein Blick durchdrang mich
    und legte mein Innerstes zu Deinen Füßen.
    Du halfst mir über Probleme hinweg
    und warst mein bester Freund.
    Und gab es mal Streit,
    dann kühlte Deine Hand meine heiße Stirn.
    Warum ist es nun vorbei?
    Du sagst, mein Dasein verändert Deine Welt zu sehr,
    doch ich verstehe das nicht…
    Ich schließe die Augen und spüre noch mal
    wie Deine Hände ganz sanft
    über meine Haut streicheln.
    Warum tust Du es nicht in diesem Augenblick?
    Nun ist alles vorbei.
    Hinter Dir fällt die Tür ins Schloss
    und in der Tiefe meiner Traurigkeit
    falle ich in die Unendlichkeit.
    WARUM?

    Bewertung: -----

    eingetragen von angelina peters am 11.07.2007

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  • UNSER ALLER ICH

    Erinnere mich an das Fühlen vor dem Sehen, an unsere Schritte, die in gleiche Richtung gehen. Erinnere mich an mein erstes gesprochenes Ich -
    es klingt mir so fremd, unbekannt und sonderlich?

    So suche ich mit Deiner Hilfe nun den Mittelpunkt von diesem einen, einzigen Wort und verfolgen jeden Namen - der Sprache Spuren zeigen sich im klaren und doch so fremden Licht.

    Nichts treibt die Sehnsucht schneller an, als diese Kraft der unerfüllten Leere. Nichts vermag mir mehr zu scheinen, als der Seele Brückenbau durch fleischliche Barrieren.

    Durch Staunen rege ich die Sinne an, Gedankenflüge jauchzenden Begehrens - es wirbelt meine Gefühle an und treibt den Schweiß mir in die Poren, wenn ich durch das Wörtchen DU den Sinn des Lebens für mich begehre.

    Wie beginnt dies Wort, noch vor dem Du - wie könnte man es fassen? Wie stellt man seine Sinne ein, wie kann man ein Du in seinem eignen Ich verlassen?

    Ich weiß es nicht, und doch versuche ich es täglich. Ich trenn die Wörter vom Gefühl und scheitere ganz kläglich. Ich versuche alle Arten, von der Hektik bis zum Warten, doch alles was mir je geglückt - ich habe es nur vom angestammten Platz verrückt.

    Nun habe ich zwar eine Macht, ein Sein in bewegtes Tun gebracht. Der Wert jedoch, um den´s mir geht, das Ziel, das mir vor Auge steht, es ist noch weit von mir entfernt, was hab ich bloß noch nicht gelernt?

    Könnt´s sein , ich soll gar nichts bewegen, ich soll das Nehmen nur durch meine Achtung segnen? Kann`s sein, daß es ganz anders ist, daß der Wert dieser Welt sich durch uns nur selbst beschließt?

    Könnte ich wohl nur begreifen, daß die Wörter einer Seele, die Visionen eines Ichs, die Kräfte einer Sehnsucht nur im Tausch mit einem Du erst reifen.

    Durch der Liebe Wärme, durch der Gedanken ewgen Kreis, durch die Sinne, die es nehmen, durch der Hände Tun, ganz leis, werden Tage in die Zeit geboren, werden Bilder strahlend klar, hören Ohren frohe Lieder und Lippen sprechen, was das innere Auge sah.

    Illusionen, ganz real, Träume durch das Licht erhellt, zwischen dem Heute und dem Morgen, meistens ganz banal, hat der Herr des Wortes, die Macht unserer Geschichte gestellt.

    Unbekanntes, fremdes Ich, bitte lasse Dich ergründen. Du kennst des Menschen Denken und drehst ihr Rad ganz meisterlich. Öffne uns das Tor, den Weg, den jedes Ich vor langer Zeit begann zu gehen, unterweise uns zuvor, welche Aufgabe muß ein Mensch, als sein eignes Du bestehen?

    Amen gabst Du uns, Gefühle und Geschehen, ein Gegenüber in vielen Formen und Gesichtern, ein Licht, die Kraft und auch der Tränen Trauer-seen.

    So laß uns den schmalen Weg beschreiten, halte unsere Hand, im sicheren Gleiten, verlasse uns nicht, auf dieser Reise zum all einen, ewig verbundenen, in sich vollkommenen, sich immer wieder gebenden und opfernden, allgegenwärtigen göttlichen Menschen - Ich.

    Nun habe ich den Kern gefunden, des Menschen blühend Kraftwerk - die Singularität des Seins. Unser aller Ich hat die ewge Zeit gebunden, im dreigeteilten Seelenschein.

    Wie unverwechselbar dieser Urknall von jedem Augenblick in dem immer nur das gleiche Auge sah, die Reise zum ewigen Nichts und durch den Tod zurück.

    Alles wird vom Kern gespalten und zieht hinaus in die Unendlichkeit. Nach erlebten Mühewalten von des Lebens Freud und Leid - fällt alles in das schwarze Loch und ist aufs neue für das Jetzt bereit.

    Aus dieser Sicht erkennt der Weise eine neue Möglichkeit. Er nimmt im Kern nun seine Heimat, schleudert seine Gedanken unendlich weit und vertraut auf seine Wurzel, der immer wieder sich gebenden, schöpfenden Unendlichkeit.

    Was soll denn daran lustig sein, im Kreiselbaum zu leben - was soll denn das, wenn wir uns einem einzigen Augenblick ergeben? Atome, Sternenstaub und Mensch, die Teile einer Rezeptur , gut gemixt dient es zur allgemeinen Nahrung in des Betrachters Schicksalsuhr.

    Im Buch des Lebens und der Zeit in Winden und in Quellen, in Ozeanen, tief und weit, in Himmeln und in Sternen - vom Norden bis zur Mitte, vom Süden bis zum Rand , hört des Erfinders Bitte: "Selig sei gepriesen, wer die Weisheit fand".

    Der Schatten des Todes, der Glanz des Lichts, jede Bewegung, jedes Wort, jeder Tag und jeder Gedanke ist weit mehr als dieses eine un-endliche Nichts. So laßt mir denn nur diesen Wert, das Selbst im leeren Raum, es ist der Schöpfer dieser Welt, der mein Herz begehrt.

    Er lebt und ist, vom Anbeginn der Zeit als unser Du, für uns und diese Welt bereit, als daß im Ziel, weit ab von jeder Veränderung, nach Verlöschen jeden Lichts, nach dem Fall der Grenzen unsres Ichs - die Erlösung erhebt das Selbst zum eignen Herrn.

    Mag sein daß all die Visionen, all der Drang nach mehr und gut, nach Erkenntnis einer Einheit, den Blick trübt für die tödliche Verlorenheit. Nur ein Hauch von diesem Sein bindet uns zur Wiederwahl, es läßt uns glauben, lieben, hoffen, läßt die Nacht ertragen und das Wort entbinden von der Zahl.

    Getroffen, weil ein Sinn gegeben, eine Grenze erkannt und eine Lehre Sicherheit verspricht. Gebunden, weil die Zeit nach Freiheit schreit und ein Freund den Freund beweint.

    Illusionen eines Willens, in der Umarmung von Gold und Form, die Geschwindigkeit des Namens, der gestern gestorben und heute geborn, bestimmt das Spiel für den Spiegel der Kunst und tötet das Recht einen Täter zu lieben.

    Weit drängt es uns hinaus in die Nacht der Einsamkeit, in das Nichts der kalten Herzen, in das Pochen einer verlorenen, sich selbst als Herrscher erkorenen Grausamkeit.

    Wo ist die Wurzel, wo ist das Heim? Wo ist die Erinnerung an die Bestimmung des Seins, das sich immer wieder nur selber erkennt, und die Hoffnung als Lastenträger des Lebens bestellt.

    So frage ich den Weisen, der meine Möglichkeiten sieht: "Welche Welt soll ich bereisen, wo ist der Ende Anfang, welcher Augenblick geschieht?" Seine Antwort, klar und rein: " In welcher all der vielen Welten würdest Du wohl gerne sein?"

    Ich staun nicht schlecht bei diesen Worten, ich erkenne ihren Rat, sie klingen voll der Fragen, was ich bislang nicht tat. Zu formen mir ein Bild, das Licht von einem Stern, zu bewahren mich als Kind im Schutz der Wurzel Kern.

    Des Augenblickes Reise ist voll von Kraft und Licht. Nicht ich soll mich bewegen, das tut bereits das Nichts. Dem Nichts gebe ich das DU als Namen und wende so das Blatt und kann nun alles sagen, was meine Welt zu bieten hat.

    Ende ist Anfang, das Wort ist das Ziel, für jedes Beginnen ist der Sprache Tod der Gewinn. Spiegelnde Klarheit erfüllt meinen Raum - der Tod ist das Geben, ich fasse es kaum -erzeuge das Leben durch bewußten Verzicht und gehe ab nun mit offenem Herzen durch Tage mit liebender, schöpfender und fröhlicher Sicht.

    Rückschauend kann ich es nicht mehr verstehn, wie konnte ich nur diese Macht nicht sehn. Alles soll durch mich erschaffen werden, jeder Baum und jedes Tier, jedes Bild soll von mir begriffen werden, alles nur denkbare, aber nur im Heute und hier.

    Der Schöpfung bunter Kreis hat Anspruch auf das Wort, es wartet still und leis auf Anerkennung, Ziel und Hort. Der erste Akt ist schon vorbei, nun sage ich mir selbst: "Es sei". Es sei der Friede und das Glück, der Schmerzen Ende und für die Menschen das Paradies zurück.

    Ich sag: "Es sei" und schon beginnt meine Freude zu erblühn, die Liebe wärmt die Nacht im Tag, ein Vogel singt das Lied vom drehenden Schicksalsrad. Die Herzen tanzen im Wind, lauschen den Geschichten vom unschuldigen Kind und schlagen der Sonne entgegen.

    Der Augenblick der glück-seligsten Explosion fällt in das magnetische schwarze Tor, ohne daß es die Erinnerung an die Einheit des Seins und seiner unendlichen Freude verlor.

    PARADOX
    freie Übersetzung :
    UNGIFTIG

    Kennst Du auch das Gefühl, daß alles keinen Sinn mehr hat? Gedanken die im Kreis laufen, ohne daß sie einen Grund dafür nennen? Du suchst einen Weg und der fängt immer wieder dort an, wo Du eigentlich gar nicht hin wolltest. Zum namenlosen Nichts. Zur Leere und Sinnlosigkeit. Was soll denn das Ganze? Warum mühe ich mich ab? Welchen Wert haben Erfolge, Aner-kennungen und Erkenntnisse? Warum nimmt mich denn keiner so wie ich bin und erklärt mir meine Sehnsüchte?
    Hast Du Dich auch schon einmal gefragt: Warum soll ich denn weitermachen, wenn mich meine Erfahrungen doch immer wieder lehrten, daß alles doch nur zur Vergangenheit wird? Wie sinnlos erscheinen manche Fragen. Sie könnten im besten Fall ja doch nur beantwortet werden. Und was dann? Ist es vielleicht gigantisch, wunder-voll, beglückend, wenn auf eine Frage eine Antwort kommt?
    Wie viele Antworten haben wir schon bekommen ? Was haben sie bewirkt? Viele Fragen wurden uns gestellt. Was für einen Sinn ergab unsere Antwort? Ist die Welt glücklich, zufrieden, erleuchtet und geborgen mit all den weisen Antworten?
    Viele behaupten im Tun liegt das Glück dieser Erde. Wie viele Jahre, wie viele Augenblicke wurde getan - gemacht - zerstört und wieder aufgebaut? Der unendliche Kreislauf der Sinnlosigkeit. Viele behaupten im Erleben liegt die Glückseligkeit. Was haben wir nicht schon alles erlebt? Gefühle und Gedanken an eine Sache, an ein Ziel, an ein Wesen, an ein Ideal gebunden. Es war dennoch Schall und Rauch, was mit dem nächsten Erwachen wieder verschwand.
    Sinnlos und paradox eine Welt zu erschaffen, damit sie wieder vergeht. Das Paradox des Lebens , das sich selbst schafft, um sich zu töten. Das Paradox, einen Weg zu wählen, der nur die eigene Vernichtung zum Ziel hat.
    Haben nicht alle Handlungen, Gedanken und Gefühle nur das eine Ziel, sich selbst zu eliminieren? Alle Berufe, alle Lehren und Weisheiten? Alles, wirklich alles ist am Ende wieder das eine große Nichts, dem alles folgt, dem alles ergeben ist und sich dennoch nicht begreifen läßt! Eine Absolutheit, die in sich selbst unergründlich, allgegenwärtig und dennoch gar nicht vorhanden ist. Zerrissen und wieder zusammengesetzt um wieder in der unendlichen Bahn sich selbst zu veräußern. Wie nahe liegt die Frage was denn das soll? Welches Ziel, welcher Anfang, welches Verweilen, welches Ende ist anders als dieses eine, einzige paradoxe Nichts?
    Vielleicht bin ich zu dumm dieses Geheimnis zu durch-schauen, vielleicht ist es aber gar kein Geheimnis, sondern nur das, was wir Leben nennen. Jener Zustand - wie soll man es wohl benennen; jenes Sein, das sich selbst pausenlos an der Nase herumführt, um zu erkennen, daß es eine Nase hat.
    Ist das der Weisheit letzter Schluß? "Ich habe eine Nase!!!" Wer sagt überhaupt, daß das sogenannte Leben einen Sinn haben muß? War das jemand, der uns an der bereits gefundenen Nase im Kreis herum führte? Ein kluger Schelm, der sich seinen Spaß mit dem Paradox machte. Als Zeitvertreib in einem zeitlosen Raum, der in sich selbst verschwindet sobald man ihn gefunden hat? Zauberer und Magier, haltet ihr uns zum Narren?
    Oder jenes allesumfassende, allesdurchdringende, alles schöpfende und wieder zu sich nehmende Wesen, das wir Gott nennen. Bist Du es , der uns durch Regeln und Pflichten, durch Freude und Leid, durch Erfolge und Versagen immer wieder unsere, nein Deine eigenen, uns beinhaltenden Illusionen vor Augen führt. Soll jene Aussage: "...und Gott erschuf sich sein Ebenbild im Menschen" erzählen, daß wir ein Ebenbild von diesem einen großen Paradox sind? Eine Fiktion des eigenen Nichtseins einer nichtvorhandenen Unend-lichkeit?
    Dieses Paradox ist faszinierend! Findest Du nicht auch? Bitte keine Antwort! Ich nehme die Frage zurück, weil ich weiß, daß es paradox ist, eine in einer nicht existierenden Dimension wahrgenommene Sichtweise in Frage zu stellen. Die Wunderwelt der menschlichen Raum- und Zeitlosigkeit - eine schönere und gerechtere Perspektive des unbegründeten Urvertrauens kann ich mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen ! - Denn erst dadurch ist es möglich, daß mir nach meinem Glauben geschieht.

    ILLUSION

    Vollgesogen mit der Illusion, daß ich nicht träumte, begann ich meine Wanderung durch die Reise meiner genetischen Revolution.
    Ich durchquerte die Felder der Mißverständnisse, die Flüsse der Trauer und Tränen - die Nebel der verlorenen Hoffnungen und die Wüsten der brennenden Leidenschaft in tausend wunscherfüllten Nächten.
    Als sich Deine Sehnsüchte in meinem Lebensweg spiegelten, begann der Kreuzweg für unsere Seelen, die sich damit aus den Fängen der Ahnen zu befreien versuchten.
    Damit begann auch der Traum - den ich einst, tief berührt, Liebe nannte. Ich versklavte Dich durch meine Erwartungen und den Anspruch auf ein ewiges Glück.
    Wir kreuzten unsere Vor- stellungen und zeugten doch immer wieder nur die alten Abhängigkeiten - jeder auf seine Art; da ich nicht mehr wußte, wie ich den Weg der Freundschaft mit Dir gehen sollte.
    Welche Schuld hab ich mir aufgeladen, daß ich Deines Weges kam? Welcher dunkle Trieb von meinen Ahnen war so stark, daß ich nicht mehr an die Freiheit glaubte, sondern nur mehr den Alptraum der Enttäuschungen hatte?
    Ich versuche nun zu glauben, daß ich träume und beschließe zu erwachen! Das Licht der verstehenden Liebe zu sehen, das mich leitet in ein neues Morgen. Der Glaube an die Güte, der mir vorher fehlte ist nun jene Größe des Erwachens, die ich erfleh.
    Nun erkenne ich meinen Weg - bin dankbar und mit meinem Schicksal ausgesöhnt. Ich denke, Du warst immer schon ein Teil von mir. Nun glaube ich an Dich als meinen Schatten und werde keine Wunder mehr erwarten.
    Denn Du und ich sind lang schon eins - immer hungriges Fleisch und wallendes Blut, daß doch nur die Befreiung von Vorstellungen sucht. So können unsre Seelen in Freundschaft und Frieden mit gestern und morgen auch andere Menschen in ihren Leiden und Nöten noch lieben.
    QUINTESSENZEN
    zum Nachdenken

    Wünsche sind Fragen , die das Gestern nach morgen tragen!

    Liebe heißt geben, damit wir auch morgen noch leben!

    Wollen ist tun, wers nicht wirklich will, kann ungeniert ruhn!

    Gefühle sind Boten von gestern, darum sollte man heute darüber nicht lästern!

    Das Glück ist jetzt, verpaß ich es bin ich verletzt!

    Demut heißt Klarheit, ihre Dynamik ist die Wurzel der Wahrheit!

    Das Maß aller Dinge ist die Zufriedenheit aller 7 Sinne!

    Das Unbekannte ist die Macht, verzichte solange bis eine gute Begründung erwacht!

    Glauben hat Gesetz, Raum und Ideal, wer sich geduldet und nicht hetzt ist interessant und medial!

    Das Ziel ist die Zeit, vertrau darauf und Du bist immer bereit!

    Haben ist Beweis, gutes ist warm und schlechtes kalt oder heiß!

    Reden ist Leben, das Wort ist neutral, welchen Inhalt wir auch geben, ohne Liebe wird alles banal!

    Bewertung: -----

    eingetragen von erika am 11.07.2007

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