verzweifelte Gedichte
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Sehnsucht
Will Dich nicht mit meiner Sehnsucht quälen,
also werde ich schweigen
und Dir meinen Schmerz besser nicht zeigen.
Du sollst nicht darunter leiden,
deshalb darfst Du meine Traurigkeit
nicht sehen – muss es vermeiden.
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eingetragen von Für meinen leuchtenden Stern am 03.08.2010
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Der Nachtmahr
Mit Fernglas sitzt er am Fenster
mit ihm die Gespenster!
Beobachtet gut aus seinem Versteck
und fühlt sich sicher,
keiner hört sein Gekicher
Ja, er meint es garnicht böse,
draussen die laute Welt und Getöse!
Er im Versteck hat alles im Blick
doch er bleibt im Verborgenen
und zeigt sich nüscht!
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eingetragen am 02.08.2010
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ja die gibt es
doch wer gibt es zu oder will es so sehen???
jeder fühlt sich selber im Recht.
Übeltäter sehen ihre Schuld nicht,
sondern rechtfertigen sie
und das meist auf noch übeleren Art und Weise.
Lass sie ziehen, sie schaden dir nur
verbringe deine Zeit nicht mit ihnen
sie ändern nichts an sich
sonder feilen ihre üblen Taten nur noch aus
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eingetragen am 01.08.2010
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...
"Jeder" würde ich rausnehmen-
Es gibt da Unterschiede-
Motive bestehen bei Betroffenen aus Hoffnung, Wut,
Angst...
Bei anderen ist es ein Machtspiel und das Gefühl mit Menschen spielen zu können-
Das Alles unerkannt und versteckt-
Da gibt es grosse Unterschiede!
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eingetragen am 01.08.2010
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Suche
Immer unterwegs
Immer ohne festen Weg
Immer DICH als Ziel
Immer aber nur
MICH selbst gefunden
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eingetragen am 30.07.2010
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Du musst dir dein Herz holen
Ich hatte mein mir einmal vor langer Zeit weg nehmen lassen
In meiner Brust war ein tiefes schwarze Loch
Es kam der Tag da hole ich es mir wieder
und setzte es in das tiefe schwarze Loch
und verschloss mein Brust mit 1000 Riegeln
Doch mein Herz war kalt und leer, ausgebrannt
missbraucht, misshandelt, leer gesaubt
und zertrampelt.
Es dauert lange bis es sich erholt
solange spürst du den Tod.
Irgendwann wird es vielleicht einmal
wieder schlagen oder für immer versagen.
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eingetragen am 29.07.2010
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Sterne an den Städten und Schriften
Sterne am Staub der dichten Straßen
an den Hieben der Städte
über der Stille und unverlorenen Sprache
Verse an den edlen Häuptern und Häuten des Erdreichs
Mythen und Eremiten
Es stürzt kein Grün, ins Brache stürzen
Schwarz und ausgehöhlte Fronten, kein Grün
Gezeiten und Kriege
Monde
Höhe an der erkämpften Krone des Menschenwortes
im Diesseits und Jenseits
Sterne an der heiligen Schlucht und ewigen Nabel der Schrift
an den unaustilgbaren Stürmen, Bürden und Stunden
an den edlen Häuptern des Menschengeschlechtes
von Civan
Freier Journalist und PublizistBewertung: 




eingetragen am 29.07.2010
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Marzipan versus Sahnewaffel?
Schwester, schwester für mich bist Du die Sahnetorte :)
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eingetragen am 29.07.2010
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wie bekämpen man..
da eine lästige Fliege
fliegen klatsche bitte
oder insektensprah
eine lange leiter braucht man nicht
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eingetragen am 28.07.2010
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Achtet auf Euch
Ich hätte nie gedacht,
dass MIR das passieren könnte.
Ich war doch beruflich erfolgreich,
glaubte, dass es keine Probleme gibt,
sondern nur Schwierigkeiten,
und die kann man immer lösen.
Doch ich hatte mich geirrt.
Die Dinge, die mir wichtig waren Familie,
Beruf, unser Leben, das alles ist zerbrechlich.
Trotzdem dachte ich nicht,
dass mich jemals irgendetwas wirklich aus der
Bahn werfen könnte. Jetzt weiß ich,
wie verletzlich ich in Wirklichkeit bin.
Beruflich war ich über Jahre so engagiert,
dass ich vergaß für die spaßige Seite
in meinem Leben zu sorgen.
Familiär dachte ich jahrelang nur an alle
anderen – für sie war ich immer zur Stelle.
Doch was war mit mir, wo blieb ich,
ich vergaß mich selbst dabei.
Dann verliebte ich mich erneut in jemanden,
den ich 15 Jahre zuvor schon gesehen hatte
und wieder traf.
Doch eine Zukunft haben wir nicht.
Anschließend folgten Schicksalsschläge, Verletzungen, über die ich jetzt noch
sehr schwer sprechen kann,
mit denen ich aber lernen muss zu leben.
Also holte ich mir professionelle Hilfe,
um aus meiner Depression/Burnout wieder herauszufinden.
Ergebnis: Ich vernächlässigte
die spaßige Seite in meinem Leben
und habe meine Sorgen, Verletzungen
und Schicksalsschläge immer nur verdrängt
bis das Fass überlief.
Jetzt versuche ich besser auf mich Acht zu geben
und für mehr Spaß,
Freude in meinem Leben zu sorgen,
wieder Kraft zu sammeln
und meine Batterie wieder aufzuladen.
Noch habe ich es nicht geschafft,
aber ich bin auf dem Weg.
Nun muss ich lernen mit den Wunden
in meinem Herzen
und in meiner Seele zu leben.
Das Beste aus dem machen, was ist
und nicht den Dingen nachzutrauern,
die nicht sind.
Die richtige Balance in meinem Leben finden.
Darum achtet auf Euch,
denkt nicht wie ich dachte,
Euch könne das nicht passieren.
Achtet auf Euch,
vergesst nicht die spaßige Seite in Eurem Leben, redet über Eure Sorgen, Ängste, Probleme, verdrängt sie nicht nur,
ladet Eure Batterie rechtzeitig wieder auf.
Achtet auf Euch!!!
Bewertung: 




eingetragen am 28.07.2010
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