Gedichte und Texte
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Musik
Musik,
ich muss Dir heute sagen,
Du bist etwas, das mir gefällt,
das, was in dunklen Tagen,
mein Seelenleben stets erhellt.
Musik,
Du gibst mir wirklich viel,
ziehst mich gekonnt in Deinen Bann,
bei mir erwacht ein Wohlgefühl,
wenn ich Dich still genießen kann.
Musik,
oft hast Du mich befreit,
wenn Kummer mich so sehr geplagt,
mit Dir hab ich in dieser Zeit,
den Weg hinaus ins Licht gewagt.
Musik,
Du hilfst mir immer wieder,
ob ich betrübt bin oder froh,
gedanklich knie ich vor Dir nieder,
mein Herz brennt für Dich lichterloh.
Musik,
ich werd Dir ewig treu sein,
bis hin zu meinem letzten Tag,
Dein Klang soll mich begleiten,
leise, auf dem Weg zum Grab.
Bewertung: 




eingetragen von horst rehmann am 16.01.2010
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Ich, die Erde
Als Erde mach ich mir Gedanken,
frag mich, wie soll es weitergeh´n,
soll ich mich mit der Menschheit zanken,
oder gehorsam mich nur dreh´n.
Mit Füssen werde ich getreten,
meine Hülle wird verpestet,
wo einst noch frische Lüfte wehten,
wird heut Atomkraft ausgetestet.
Aus meinen Meeren, Flüssen, Seen,
werden mehr und mehr Kloaken,
aus Wäldern werden Mausoleen,
und aus Gletschern Wasserlaken.
Mensch, ich bin nicht irgendeine Welt,
ich bin der Lebensraum für dich,
was nützt dir Raubbau und viel Geld,
wenn ich dir ausknipse, das Licht.
Nimm mich mit deinen Sinnen wahr,
genau so wie ein kleines Kind,
dann bin ich auch ein Exemplar,
das zu dir steht, mit Rückenwind.
Bewertung: 




eingetragen von horst rehmann am 16.01.2010
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Nur mit den Augen der anderen kannst du deine eigenen Fehler gut sehen.
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Bewertung: 




eingetragen am 15.01.2010
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sei du selbst
lass die gedanken in deinem kopf
zu worten werden.
schweige nicht länger.
lass dein herz mal dinge tun
und dich nicht von der vernuft besiegen.
lass deinen gefühlen freien lauf.
höre nicht das "nein",
das dich lang genug gequält hat.
lass die träume wahr werden.
lebe sie.
lang genug,hast du rücksicht genommen.
lass dir flügel wachsen und schlüpfe
aus deinem kokon.
flieg dort hin,
wo du schon immer hin wolltest.
schau nicht nach hinten.
den lang genug,war der weg für den blick
nach vorne versperrt.Bewertung: 




eingetragen von tinkamaus am 15.01.2010
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So nun, da ich aus all diesen Seiten erfahren habe....
wie ihr alles verteilt und mein Gefühl sagt....
so etwas gab es und es wird nie bestehen...
Denn wer wieder herrschen möchte ist auf dieser welt ein Clown...der nicht hört...nicht sieht und nicht fühlt.Bewertung: 




eingetragen am 14.01.2010
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Du möchtest ...
Du möchtest
gern ein Herrscher sein,
ein Diktator sondergleichen,
bestimmen möchtest Du allein,
geh´n, wenn´s sein muss, über Leichen.
Du möchtest
gern ein Herrscher sein,
dulden keine Gegenrede,
aggressiv sein und gemein,
und jederzeit der Strafende.
Du möchtest
gern ein Herrscher sein,
mit Kompetenz und Sonderrecht,
am liebsten wärst Du Frankenstein,
vielleicht sogar ein Folterknecht.
Du möchtest
gern ein Herrscher sein,
der alles kann und alles weiß,
und wer nicht hört auf Dein Latein,
den schiebst Du ab, aufs Abstellgleis.
Du bist
doch nur ein Möchtegern,
der mit sich selbst nicht kommt zurecht,
bist gestört, dem Realismus fern,
im Augenblick bist Du nur schlecht.
Du bist
vielleicht auch überdreht,
durch Deine Arbeitslosigkeit,
weißt einfach nicht wie´s weitergeht,
bist auch nicht kompromissbereit.
Du bist,
das sag ich Dir ganz smart,
für Deine Umwelt eine Last,
dreh Dich, um hundertachtzig Grad,
damit Du wieder Freunde hast.
Bewertung: 




eingetragen von horst rehmann am 13.01.2010
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Fragen
Wieso denkt ihr
meine Trauer wäre Wut?
Denkt ihr denn wiklich
eure dummen Worte machen das gut?
Wieso denkt ihr
meine Haltung wäre Angst?
Wo DU doch selbst
immer nur um DEIN Leben bangst?
Wieso denkt ihr
das alles was ihr wollt geht?
Wo ihr doch immer alle
um meine Hilfe fleht?
Wieso denkt ihr
ihr wärt perfekt?
Wo euch doch immer wieder
etwas an euch erschreckt?
Wieso denkt ihr, ich würde das nicht merken?Bewertung: 




eingetragen am 13.01.2010
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Schnee - nur eine Illusion
Weiße Unschuld liegt nun überm Land –
wie trügerisch im Grunde das herrliche Reinheitsband!
Unter weißem Flockenwirbel findet alles Ruh’-
deck’ ich mit Illusion nicht auch so manche Wahrheit zu?
Erträum’ ich mir nicht ab und an die Welt,
nicht wie sie ist – nein, wie sie mir gefällt?
Wie oft erreicht mich ein gutes Wort
und lässt mich meinen, das wäre ein bleibender Hort.
Wie oft verbinde ich damit Freude, Hoffnung und Mut –
wie oft bleibt die Angst, wie um ein kostbares Gut.
Wie Zuckerwatte glänzt auf dem kahlen Geäst die weiße Pracht
und lässt verführerisch erahnen jeder Traumwelt Macht.
Die Welt kann sich dem weisen Märchen nicht entziehen,
wie ich nicht, kann dem Zauber meiner Träumerei entfliehen.
Jahrbuch 2010© Thomas de Vachroi
Bewertung: 




eingetragen von Thomas de Vachroi am 10.01.2010
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Es ist...
Es ist
dein Wille
der dich
über die Ziellinie bringt
Es ist
dein Mut
der dich
nicht vom Weg abbringt
Es ist
deine Liebe
die dich
Menschen näher bringt
Es ist
deine Entscheidung
WAS dich
in meine Nähe bringtBewertung: 




eingetragen von Avena Fatua am 10.01.2010
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was solls
alles war unklar - immer
immer im ungewissen
ich höre keine Worte
lese nichts was eindeutig oder klar ist
sehe dich nicht
und spüre dich nicht mehr
also nur ein Fantom
ist das noch wichtig?
Da höre ich lieber fremden Stimmen zu
lache mit ihnen
darf sie besuchen mit klarer Ansage
darf sie anfassen
real erleben
Was daraus wir werde ich sehen
doch zu spüren ich erlebe
ist besser
als immer nur auf ein Fantom zu warten
das sich nun hin und wieder dubios meldet
begrabe ich es - es wollte nie und wird auch nie
ganz wollen - das ist jedenfalls klar
Bewertung: 




eingetragen von s am 09.01.2010
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