Weisheiten
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Schnee - nur eine Illusion
Weiße Unschuld liegt nun überm Land –
wie trügerisch im Grunde das herrliche Reinheitsband!
Unter weißem Flockenwirbel findet alles Ruh’-
deck’ ich mit Illusion nicht auch so manche Wahrheit zu?
Erträum’ ich mir nicht ab und an die Welt,
nicht wie sie ist – nein, wie sie mir gefällt?
Wie oft erreicht mich ein gutes Wort
und lässt mich meinen, das wäre ein bleibender Hort.
Wie oft verbinde ich damit Freude, Hoffnung und Mut –
wie oft bleibt die Angst, wie um ein kostbares Gut.
Wie Zuckerwatte glänzt auf dem kahlen Geäst die weiße Pracht
und lässt verführerisch erahnen jeder Traumwelt Macht.
Die Welt kann sich dem weisen Märchen nicht entziehen,
wie ich nicht, kann dem Zauber meiner Träumerei entfliehen.
Jahrbuch 2010© Thomas de Vachroi
Bewertung: 




eingetragen von Thomas de Vachroi am 10.01.2010
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Es ist...
Es ist
dein Wille
der dich
über die Ziellinie bringt
Es ist
dein Mut
der dich
nicht vom Weg abbringt
Es ist
deine Liebe
die dich
Menschen näher bringt
Es ist
deine Entscheidung
WAS dich
in meine Nähe bringtBewertung: 




eingetragen von Avena Fatua am 10.01.2010
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was solls
alles war unklar - immer
immer im ungewissen
ich höre keine Worte
lese nichts was eindeutig oder klar ist
sehe dich nicht
und spüre dich nicht mehr
also nur ein Fantom
ist das noch wichtig?
Da höre ich lieber fremden Stimmen zu
lache mit ihnen
darf sie besuchen mit klarer Ansage
darf sie anfassen
real erleben
Was daraus wir werde ich sehen
doch zu spüren ich erlebe
ist besser
als immer nur auf ein Fantom zu warten
das sich nun hin und wieder dubios meldet
begrabe ich es - es wollte nie und wird auch nie
ganz wollen - das ist jedenfalls klar
Bewertung: 




eingetragen von s am 09.01.2010
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Man sollte sich ...
die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles
zulegen.
Der muss auch mit jedem Arsch klar kommen!Bewertung: 




eingetragen am 08.01.2010
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Alltagsmusik
Der Ton der Musik er erklingt in meinen Ohrn,
ich torkel, bin wie in einem Rauch
und meine Sinne sind vor Schönheit erfrorn.
Diese sakralen Melodien, nicht von dieser Welt
sie lassen mich von meinem Alltag entfliehen und erhellen mein Gemüt.Bewertung: 




eingetragen am 07.01.2010
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Normal ?
Normal und doch anders.
Anders und doch normal.
Wie teuer ist der Preis, um nur einfach normal zu sein?
Wie hoch die Hürde, um seinen eigenen Schatten zu überspringen?
Ist es nicht absurd, die Anomalie mit der Normalität zu verkennen?
Anders und doch normal.
Normal und doch anders.Bewertung: 




eingetragen von Meny am 07.01.2010
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Schwarz
Messerstiche in meinem Herzen,
ein Gefühl der Einsamkeit.
Blutige Tränen und
ein unbeschreibbarer Schmerz.
Er frisst sich immer tiefer,
er tut immer mehr weh.
Meine Seele ist schon verloren
und meine Träume düster.
Ketten schlingen sich um meinen Hals,
erdrücken mich und
nehmen mir die Luft.
Ich könnte schreien,
doch es kommt kein Ton.
Dunkle Schatten,
so schwarz wie die Nacht,
umkreisen mich.
Haben mich in ihrer Gewalt,
lassen mich nicht mehr gehen.
Wo ist das Licht?
Ich ertrinke in einem Meer,
blutig von meinen Tränen.
Nimmt es kein Ende?
Knochen und Tod.
Schwarz wie die Nacht.Bewertung: 




eingetragen von Jasminchen am 06.01.2010
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das wesetliche ist nicht sichtbar für das Auge
Das Auge kann erblinden...wie wollt ihr dann erkennen was gut oder schlecht ist....
oder habt ihr ein Auge gesehen das fühlen kann...
Das Auge kann alles verwerfen wenn das Herz nur bitter drein schaut...
Man kann das Auge auf das Gute lenken wenn man ein gütiges Herz hat.Hat man das gütige Gefühl im
Herzen so lässt man sich von nichts täuschen...selbst wenn jemand sagt es ist gut oder nicht gut...man wehrt sich nicht man drängelt es einen auf...denn woher scheinen die Menschen zu wissen das es gut ist was man sieht und versuchen es aufzuzwingen....
Das Herz welches von solchen Erscheinungen nicht reagiert macht seinen Weg ganz allein für sich selbst das innerliche Sehen...
Vorraussagen sind die Lenkung einer Macht die nicht vom Gefühl für die wahre Kraft gibt...man kann alles zwar erkennen aber warum sollte ich schon vorher wissen was passieren kann...
Ich möchte es nicht also lass ich mich nicht davon irritieren...denn mein Herz sagt... es ist doch alles gut wie es ist...warum soll ich etwas ändern wollen...
Selbst die Kugel sieht zwar einen Körper aber nicht wie es tickt....deshalb erzwingen einige ihre Gabe als das Helfende anzusehen....
Ja,man kann die Welt auf diese Weise helfen aber nur ohne Gewinn daraus zu schlagen....nicht als einen Helden sich rühmen zu lassen...denn wenn man wirklich das Gute für alle möchte,sind auch alle mit beteiligt die man nicht kennt und nicht nur einer den man sieht und sich selbst erhöht damit.
Nostradamus ist als schwacher Mann gegangen...er hatte kein Herz mit Gefühl...er hinterließ nur verwirte zeichenerklärungen...Als das Wort in die welt kam....so kam doch nicht die Zahl...überlegt mal was man damit gemacht hat...Vernunft wohin lenkte man die Menschen hin...ein Gedanke zum anderen...
Ich habe ein vernünftiges denken in mir,also sagt mir nicht all die Gedanken sind ohne Vernunft,denn ich bin nicht vernünftig um euretwillen sondern um meinetwillen.
Bewertung: 




eingetragen von an Hellseher am 06.01.2010
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Welcher Weg
Du stellst mich vor eine Entscheidung,
die so schwer ist wie keine.
Welchen Weg soll ich gehen?
Mich für oder gegen die Liebe entscheiden?
Ich will dich nicht verlieren,
doch verstehe ich auch,
dass du mich nicht teilen willst.
Welchen Weg soll ich gehen?
Hilf mir mein Herz, hilf mir verstehen.
Du bedeutest mir so viel,
du bist alles für mich.
Welchen Weg soll ich gehen?
Sollte ich nicht mal an mich denken?
Daran, wie es mir gut geht
und was ich will?
Wie ich glücklich werde?
Ich dachte, ich käme klar
und du wärst toleranter.
Ich muss mich entscheiden
und die Zeit läuft mir davon.
Welchen Weg soll ich gehen?Bewertung: 




eingetragen von Jasminchen am 05.01.2010
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folgen einer magersucht
dünne ärmchen hängen schlaff herunter
eingefallene wangen zieren das gesicht
müde leere augen blicken in die welt
finden nichts das den kranken körper hält
ausgelaugt und zerbrechlich sieht sie aus
die blasse haut spannt sich über die knochen
kein gramm fett ist mehr zu sehen
die welt schient sich nicht mehr zu drehen
hilfe will sie nicht sie denkt
sie kommt alleine klar
doch sie nimmt immer weiter ab
sie merkt es nicht das ihr körper
allmälich schlapp macht
kraftlos sitzt sie auf einer bank
langsam weicht das leben aus ihr
der boden öffnet sich zu einer schlucht
nun weiss sie es:: es sind die folgen
DER MAGERSUCHT
Bewertung: 




eingetragen von jojo am 05.01.2010
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