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Gedichte

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Gedichte for free

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  • Frieden





    Frieden

    Frieden ist nicht nur ein Wort
    schmeißt alle Waffen fort
    Frieden beruht auf Zufriedenheit
    auch wenn man es laut schreit-
    .
    Frieden gibt es nicht an einem Ort
    auch wenn aller Feind ist fort
    In mir tobt es...soll Stille sein
    Krieger -steckt das Schwert in die Scheide rein.

    Es steht auch in der Bibel geschrieben
    du sollst deine Feinde Lieben
    Das Geld für die Waffen allein
    keiner brauchte mehr hungrig zu sein.

    Wer Rüstet im Frieden still
    nur den Krieg er will
    ja; wer hätte es gedacht
    es geht auch um die Macht.

    So steckt man Milliarden in die Banken
    Arbeitsplätze ? fallen; wanken
    Firmen; Werke bleiben leer
    es gibt keine Käufer mehr.

    Größer wurde das Arbeitslosen Heer
    zeit für bekriegen, kämpfen und mehr
    sind nun Soldaten ohne Sold
    wer hat dies so gewollt?

    Und so kämpft man still
    um Stellen weil man arbeiten will
    auch die anderen kämpfen weiter
    auf der Karriere Leiter.

    Kampf hier, Kampf da so ist es im Leben
    Kampf für und Kampf dagegen
    für Mutter Erde; für das Vaters Land
    gegen das Herz... mit Verstand?

    Bei all dem geschehen
    kann keine Sieger ich sehen
    nur Verlierer groß an der Zahl
    möchte gerne sagen: es war ein mal....

    ged. von Hans Grathwohl am 15.05.2009

    Bewertung: +++|-

    eingetragen am 17.06.2009

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  • Der Sturm von Stolz und Zuversicht

    Der Sturm von Stolz und Zuversicht, trug auch Wolken mit sich.
    Der Aufstieg war vielleicht zu rasch gekommen.
    Jeder hatte plötzlich das Gefühl, stark zu sein, und vergass,
    dass der andere genau so empfand,
    jeder wollte noch mehr und jeder etwas von dem anderen.
    Und das Schlimmste war, dass gerade jenes Gefühl uns betrog,
    das wir am meisten liebten:
    unser gemeinsamer Optimismus.
    Denn jeder glaubte, in letzter Minute werde der andere doch zurüchschrecken; so begann das Spiel des gegenseitigen Bluffens...

    Bewertung: +++--

    eingetragen von Liza am 17.06.2009

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  • zwiespalt

    EIGENTLICH WEIß ICH NICHT WER ICH BIN
    ICH SEHE DEN KÖRPER VON FÜßEN BIS KINN
    DOCH EIGENTLICH WEISS ICH NICHT WER ICH BIN
    ICH HOFFE ICH FINDE IRGENDWANN DEN SINN

    ICH WEISS NICHT WER ICH BIN
    IST DAS EIGENTLICH SCHLIMM?
    HANGEL ZWISCHEN GEFÄNGNIS UND LEBEN
    EINS VON BEIDEN DARF ES NICHT GEBEN

    GEDANKLICH BRECHE ICH JEDE REGEL
    FÜHLE MICH FREI UND DURCHSTEIGE DEN NEBEL
    NICHTS KANN MICH HALTEN, NICHT MAL DER KNEBEL
    ICH BRECHE JETZT AUS UND BETÄTIGE DEN HEBEL

    SOLANGE DIE UMSTÄNDE BESTEHEN
    LASS ICH ES ÜBER MICH ERGEHEN
    WARTE AB BIS MAUERN FALLEN
    UND ANSCHLIEßEND FEST AN DAS LEBEN KRALLEN.

    Bewertung: +++++

    eingetragen von lukee am 16.06.2009

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  • Die Antwort im Nicht gesagten

    Es ist schon alles gesagt, nur Worte waren leer
    Das was ich weiß reicht bis hierhin, ich brauch nicht noch mehr
    Ich hab es verstanden, jedes Schweigen, jede Stille
    Nur das was fehlte war der richtige Wille

    Nur weil Worte fehlten
    Ist der Weg den wir wählten
    Doch derselbe geblieben
    Trotz allem Schweigen und all der Lügen

    Am Ende wartet die Wahrheit, wir wissen ja wo
    Sie steht schon lange im Raum, so oder so
    Leere Worte, Worte die fehlen
    Stehen zwischen Tagen, die ich nie wagte zu zählen

    Augen auf, jetzt ist es Zeit sich selbst zu glauben
    Und all den Unsinn abzustauben
    Die Lösung steht vor mir und lächelt mich an
    Gut möglich dass ich dieses mal mit ihr gehen kann.

    © 2009

    Bewertung: +++--

    eingetragen von allaboutme am 16.06.2009

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  • ziehen lassen

    die, die gehen wollen lasse gehen
    die, die nur halbherzig wollen,lasse zurück
    die, die dir einen vormachen, lasse gehen
    die, die blind sind lasse weiter ziehen
    in der Liebe gibt es nur ganz oder garnicht
    die Liebe ist kein Ponyhof
    und man ist auch nicht nur ein bisschen schwanger
    wer nicht will soll gehen
    Ende aus, was soll der Zirkus

    Bewertung: -----

    eingetragen am 15.06.2009

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  • wien - ist es so wie es scheint?

    wien
    was soll ich sagen?
    eine stadt wie jede andere
    also bitte nicht klagen

    im sommer ists heiß
    im winter ists kalt
    im frühling da spriests
    im herbst wieder verwelkts

    wien
    was soll ich sagen?
    eine stadt wie jede andere?
    oder doch ein wenig anders?

    Bewertung: -----

    eingetragen von melanie am 13.06.2009

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  • Glück


    Ich habe oft gehört, wie Menschen von Glück
    sprachen.
    Wie es sich anfühlt.
    Wie man zu Glück kommt.
    Man soll dabei anfangen zu fliegen.
    Man soll fröhlich sein, man soll die Welt
    umarmen können.
    Man kann lächeln, ohne die Mundwinkeln zu
    bewegen.
    Man funkelt aus den Augen heraus, wie der
    Sternenhimmel über mir.
    Man strahlt wie die Sonne, die ich schon
    lange nicht mehr sehen kann.
    Es wird warm, wie im Sommer, der schon so
    lange her ist.
    Man wird leicht und die Welt um einen herum
    wird bunt.
    Und dann…dann fliegst du davon.
    Bis du auf dem Boden landest.
    Sanft oder hart, das weiß niemand.
    Manchmal denke ich, ich habe vergessen, wie
    es sich anfühlt zu fliegen.
    Manchmal denke ich, dass ich nicht dazu
    bestimmt bin.
    Und manchmal bin ich kurz vorm Wurzeln
    schlagen und fliege los, bevor ich endgültig
    mit dem Boden verwachse.

    Bewertung: ++++-

    eingetragen von Kitty am 13.06.2009

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  • Vampir

    In dieser Nacht ist ein Traum erwacht,
    Ein Traum von Schönheit,ewigem Leben und
    Macht.
    Er ist auch in Dir,
    Kannst Du ihn spür'n?
    Auferlegt wurde mir,
    Dich in diese Welt zu führ'n.

    Blut ist das Elexier des Lebens.
    Der Kreislauf ewigem gebens und nehmens.
    Nach Blut sehnt sich Deine Seele.
    Beiß zu,lass es in Deine Kehle.
    Hör nicht auf das Betteln oder auf das
    Fleh'n.
    Sie lügen wenn sie sagen sie woll'n
    nicht geh'n.

    Die Nacht ist jetzt Dein Element,
    Ein Teil Deines Lebens von dem Dich niemand
    mehr trennt.
    Oh Geschöpf der Dunkelheit,
    Von Qualen wurdest Du befreit.
    Anmut wurde Dir gegeben,
    Lebe Dein Vampirleben.

    Bewertung: -----

    eingetragen von Kitty am 13.06.2009

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  • Psychisch Krank

    Ich höre Stimmen
    Ich sehe dass mir jemand gegenübersteht
    Flimmern
    Meine Arme sind von Narben übersäht
    Hier sitze ich nun
    Eine Therapie?
    Es hat mit einer Krankheit zu tun
    Eine Phobie
    Eine Angst vor mir selber
    ich bin verrückt
    Ich durchbohre meine Leber
    Es gibt etwas das mich bedrückt
    Ich weiß nicht wo ich bin
    Liegt es an meinem Gedächtnis
    Ich bin blind
    Ein endloses Vermächtnis
    Schon als Kind
    Ich bin verzweifelt
    Greife nach der Klinge
    An mir selbst gezweifelt
    Bevor ich sie schwinge
    Mein zweites Ich
    Ich werde aggressiv
    Es kontrolliert mich
    Plötzlich depressiv
    Tränen rinnen über meine Wunden
    Es brennt
    Ich habe den Sinn endlich gefunden
    Meine Seele rennt
    Ich schreie
    Bis ich es begreife
    Ich weine
    Mein Hemd von mir streife
    Ich kippe mir das Benzin über
    Ich höre die Stimme wie sie spricht
    bin total hinüber
    Meine letzte Kraft spende ich
    Meine Hände zittern
    Seil umgebunden
    Der Tod wird mich wittern
    Das Feuerzeug gefunden
    Ich springe
    Ein letztes mal nachgedacht
    Ich zerrinne
    Das Benzin zum brennen gebracht
    Ich spüre diesen Schmerz
    Meinen Körper zum sterben gebracht
    Ich zerreise mein Herz
    Ein letztes mal gedacht
    Ich war in Not
    Keiner hat mir Hilfe gebracht
    Ich bin tot.
    Von mir selbst zur Leiche gemacht.

    Bewertung: -----

    eingetragen von Kitty am 13.06.2009

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  • Das Mädchen im Sarg

    Die Stille umzingelt mich
    Ich schaue mich um und sehe Dich
    Wie du dort stehst an einem Grab
    Das Grab eines Mädchens das letzte Nacht
    starb.
    Der Tod hatte sie gefangen
    Sie mit Seilen aus Schmerz und Einsamkeit
    erhangen
    Sie war Jung und voller Leid
    Ihr Herz ertränkt von Selbsthass und Neid
    Du sagtest eins , du habest sie in dein Herz
    geschlossen
    Und sie hat jeden Augenblick mit dir
    genossen
    Aus ihren Augen heraus hatte sie gelacht
    Man sah das Glück wie es ihr Herz zum
    springen gebracht
    Doch der Herzschmerz kehrte zurück
    Vorbei das wundervolle Glück
    Es ist deine Schuld.. Du hast die verletzt
    Mit harten Worten ihr Herz zerfetzt
    Du erinnerst dich nicht an ihre Frisur
    Ihr Gesicht, ihren Namen ihre Figur
    Ich habe eine Nachricht für dich
    Das Mädchen im Sarg, bin ich.

    Bewertung: -----

    eingetragen von Kitty am 13.06.2009

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