Startseite > Gedichte > Sonstige Gedichte





Advertisements

Gedichte

Über uns

Sprüche Gedichte

  •  • 
  • Eines Tages ...

    Eines Tages ging ich am Meer
    spazieren.
    Die Wellen umspülten meine Füße.
    Ich konnte die salzige Luft
    schmecken.
    Ich schloss die Augen, um die klare
    Luft einzuatmen.
    In diesem Augenblick war die
    Unendlichkeit keine bloße
    Vorstellung mehr für mich.
    Sie war zu einer elementaren
    Erfahrung geworden.
    wie Freude und Schmerz.

    In meinen Gedanken, die Flucht vor
    dem Alltag.
    Dieser Drang nach Freiheit wurde zu
    einem nicht enden wollenden
    Schmerz.
    Ich begann zu rennen.
    Weg von allem was mich behindert
    und hemmt.
    Weg vor all meinen Ängsten.
    Ich wollte schneller sein als sie.

    Doch es wollte mir nicht gelingen.

    Ich musste mich ihnen stellen.
    Da stand ich nun knöcheltief im
    Wasser, völlig außer Atem und
    musste erkennen,
    dass die alte Weisheit wahr ist.
    Du kannst vor deinem Leben nicht
    davonlaufen.
    So schnell du auch rennst, es holt
    dich immer wieder ein.

    Ganz weit hinten, wo sich See und
    Himmel treffen,
    da beginnt die Ewigkeit... dachte
    ich.
    Ich bin nur ein Gedanke, ein
    Augenblick darin.
    Dieser Gedanke machte mir keine
    Angst.
    Er ließ Ruhe in mein Herz
    einziehen.
    Als ich weiter ging, fühlte ich
    mich eins mit der See,
    dem Sand unter meinen Füßen,
    den Wolken am Himmel...
    Ich hatte zurückgefunden,
    zurück zu mir selbst.

    Bewertung: +++--

    eingetragen von MP am 11.06.2009

  •  • 
  • Erwischt


    Ich hab es bemerkt.
    Deine sonst mich meidenden Augen trauen sich nur aus großem Abstand meinen Blick zu suchen.
    Vor was fürchtest du dich?
    Wir erröten beide ab und an.
    Was wünscht du dir?

    Bewertung: +++|-

    eingetragen von DEM am 09.06.2009

  •  • 
  • Innenleben

    Zuhause in der Seelentiefe
    höre ich wie die Stimmen zu mir riefe,
    wortkarg und doch nicht stumm,
    die Uhr ist noch längst nicht um,
    scheu und von der Masse abheben,
    das ist das Innenleben.

    Bewertung: -----

    eingetragen von Philipp am 09.06.2009

  •  • 
  • mein bruderherz

    ich will dich niemals mehr verlieren
    dennoch weiß ich nicht warum
    ich habe angst es zu riskieren
    obwohl deine Kommentare sind hart und dumm
    trozdem bin ich froh dich zu kennen
    ohne dich wäre es langweilig und leer
    ich darf dich stolz meinen bruder nennen
    ich denke ich mag dich sehr

    Bewertung: -----

    eingetragen von schwesterherz am 09.06.2009

  •  • 
  • Eifersucht

    Eifersucht ist der Dorn der Liebe,
    der einem ins Herz sticht,
    Eifersucht will man und braucht man nicht
    oder zeigt sie einem erst wie sehr man liebt,
    weil man sich fürchtet vor einem Herzensdieb.

    Die Eifersucht in Deinen Augen konnte ich sehen
    und auch irgendwie fast verstehen.
    Weißt Du woher sie kommt, weil alle anderen mit denen wir uns unterhalten uns physisch näher sind, als wir beide es sein können.
    Der Unterschied zu den anderen ist,
    dass ich für sie nur freundschaftliche Gefühle habe und meine Gefühle für Dich gehen weit darüber hinaus.
    Diese Menschen sind mir physisch nah
    und doch so fern.
    Du bist mir so fern und doch so nah,
    wie die anderen mir sicherlich nie sein werden.
    Wenn Dich sehe, wie Du Dich mit anderen unterhältst, geht es mir genauso.
    Sollte Dir das nicht aufgefallen sein,
    habe ich es tatsächlich vor Dir
    verbergen können – doch es ist so.
    In den Momenten denke ich dann immer daran,
    woran das meiner Meinung nach liegt
    (wie bereits erwähnt).

    Eifersucht ist der Dorn der Liebe,
    der einem ins Herz sticht,
    Eifersucht will man und braucht man nicht
    oder zeigt sie einem erst wie sehr man liebt,
    weil man sich fürchtet vor einem Herzensdieb.

    © 2009

    Bewertung: +++--

    eingetragen von B. am 07.06.2009

  •  • 
  • Träumen vom Sommer



    Ich lieg gern zum Winter im Heu
    Da spühr´ich die endlosen Wiesen
    Im Traume dann wieder neu
    Lass ich den Sommer ersprießen

    Ich rieche das frische Gras gemäht
    Seh´ still die Blumen liegen
    Auf einer Wiese unberührt
    Wie sie sich tanzend wiegen

    Und in dem Grase krabbelt es
    Ich hör´ein feines Klingen
    Träum´stille mir den Sonnenschein
    Und alle Vögel singen
    VAMER 03.01.2009

    Bewertung: +++|-

    eingetragen von VAMER am 07.06.2009

  •  • 
  • Das Alter

    Das Alter

    Eines Tages sagt man, du wirst alt
    findet nichts mehr und Erinnerungen sind weg
    nun gehörst Du zum alten Eisen halt
    das Grübeln hat nun keinen Zweck.

    Man möchte noch so vieles tun
    die Zeit läuft davon und hält Überraschungen parat
    ich möchte nicht rosten und ruhn
    weil das Leben so viel Schönes hat.

    Entdeckt die Welt und die Natur
    mit andren Augen, wie als Kind,
    erlebt viel intensiver Wald und Flur,
    die Gedanken fliegen davon wie der Wind.

    Der Abend wird ruhig und still
    bringt Grübeln mit sich und Angst macht sich breit.
    Man fragt was kommt, auch wenn man's nicht will,
    ist es nun bald soweit?

    Am Tage vergessen wir, was abends war
    man sieht alles in einem andren Licht.
    Es wird vieles auch wieder klar
    Du sollst nicht leben im Verzicht.

    Ich will mich freun, an jedem Tag
    über Blumen, Menschen, Tiere, Sonne.
    Auch wenn ich wandern nicht mehr vermag,
    denk ich an die Jugend voller Wonne.

    Das Alter bringt auch Schönes mit für Dich,
    versuch zu schauen und zu erfassen.
    Drum grüble und versauer nicht
    dem Dunklen keine Chance lassen.

    Bewertung: +++--

    eingetragen von hanna winkler am 06.06.2009

  •  • 
  • Ja, es ist schade

    Meine Gefühle gelten Ka.

    Ich wollte mit Dir reden - wirklich.

    Doch wenn wir uns unterhalten haben, war immer Vorsicht geboten. Es wurde immer schwerer sich gegen die Gefühle zu wehren, die dann entstanden.
    Meine Augen haben meine Gefühle
    für Dich immer verraten.
    Aber wehren mussten wir uns doch, wenn wir beide gebunden sind und den Menschen, die an uns glauben und vertrauen
    nicht verletzen wollen, oder?
    Wir konnten und wollten, das doch beide nicht, oder?
    Glaube nicht, dass mir das jemals leicht gefallen ist, weil ich weiß, dass das bedeutet,
    dass wir einander verletzen.
    Das habe ich niemals gewollt.
    Ich hätte Dir auch so gerne tausend Fragen gestellt, außerdem weißt Du mehr über mich,
    als ich über Dich.
    Wie oft habe ich mir gewünscht,
    es gäbe den richtigen Zeitpunkt für uns
    (wo wir nicht gebunden waren),
    den richtigen Ort (wo es nur DICH und Mich gibt) und alles wäre möglich.

    Doch das wird wohl nur im Traum so sein.
    Es ist nicht gut darüber nachzudenken.
    Es bringt einen nur noch mehr durcheinander.
    Ich sollte diesen Gedanken besser verdrängen.

    Doch es ist sehr schwer und tut unheimlich weh.

    Bewertung: +++--

    eingetragen von B. am 06.06.2009

  •  • 
  • Nachdenklich

    Ich bin hier.
    Doch wo bist du?
    Ich denk an dich.
    An wen denkst du?
    Ich wär so gerne bei dir.
    Denn ich bin voller Gier nach dir.
    Wo bist du hin?
    Ohne dich weiß ich nicht wer und wo ich bin.
    Du bist irgendwo.
    Doch wo bin ich?
    Kenn ich dich gut genug um zu wissen wer du bist?
    Du denkst sicher nicht an mich.
    Doch bist du es an den ich denke?

    Bewertung: +++--

    eingetragen von HK am 05.06.2009

  •  • 
  • DIE DÜSTERE ANKUNFT DER FINSTERNIS

    DIE DÜSTERE ANKUNFT DER FINSTERNIS

    Dunkle Stimmen von fern einher erklingen,
    Gestampfe und Trommeln brechen die Stille,
    finstere Gesänge die Städte nun durchdringen,
    Gebrüll, geprägt durch des Bösen Wille.

    Finstere Wolken getrieben vom Bösen,
    gänzlich schwarz über des Himmels Firmament,
    Winde, peitschender Regen und furchterregendes Getöse,
    begleiten die finstere Heere wie ein Instrument.

    Das Land wird vom Dunkel geknechtet,
    die Städte werden überrannt und zerstört,
    Schlachten, es wird wild geschlagen und gefechtet,
    für alles was dem Bösen nicht gehört.

    Da stehen die grausamen Heerscharen nun,
    zu Tausenden vor den großartigen Toren,
    die Nacht wird ewig, kein Atem zum ruhn,
    ein jeder Mann wird zum Kampfe auserkoren.

    Orks und Trolle folgen dem meisterlichen Befehl,
    mit anderen Wesen wie die großen Drachen,
    kein einzig Akt des Bösen schlägt wahrlich Fehl,
    verschlungen ist das Gute in den finsteren Rachen.

    Jeder Held des Guten stirbt in Qualen,
    jede Frau mit den Kindern daher flieht,
    Katapulte mit gigantischen Schalen,
    feuern Geröll, die Stadt in Versenkung geriet.

    Keine Hoffnung bleibt wer dies überlebt,
    die Nacht geht vorbei, finster ist der Tag,
    der Herrscher, der nun nach Allmacht strebt,
    vernichtet des Reiches Säulen mit einem Schlag.

    Gehüllt ist nun das einst prächt'ge Reich,
    mit der Decke der ewigen Finsternis,
    ernährt von Sklaverei und Menschenfleisch,
    kennt der dunkle Herr kein Hindernis.

    Die Zeit des Lichts wird nicht bald kommen,
    und so wird überall geheult und geschrien,
    die Zukunft scheint wie zeronnen,
    und so hat sich Finsternis eingeschrieben.

    Der Umbarmherzige herrscht auf seinem Thron,
    schrecklich mit allzu dunklem Geleit,
    die Unterdrückten, sie wahren einen Sohn,
    der das Reich mit einem Licht irgendwann befreit!

    Bewertung: -----

    eingetragen von ella am 04.06.2009

  •  •