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Gedichte

Über uns

Schöne Worte

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  • Du Lügst

    Nein, aber dieser hier:

    An einem wunderschönen Morgen lud ich, Baron von Münchhausen, meine Flinte, um auf Fuchsjagd zu gehen. Als ich mit meinem Pferd in den Wald geritten war, sah ich Hasenbauten. Ich dachte laut: "Da könnten Füchse drin sein". Mein Pferd sagte: "Da sind Hasen drin!" "Seit wann kannst du reden?", fragte ich. "Seit heute!", schrie mein Pferd.
    Plötzlich waren wir umstellt von einem Dutzend Füchsen. Mit einem Schuss streckte ich sechs Füchse nieder. Nun war Holland in Not, denn die anderen sechs Füchse umstellten uns. Ich versuchte mit ihnen zu verhandeln, aber sie verstanden mich nicht. Sofort kam mir eine Idee: Ich stieg vom Pferd und zog einen meiner Stiefel aus. Der Schweißgeruch meiner Füße nahm den Tieren den Odem und sie fielen tot zu Boden.
    "Komm Pferd, wir reiten nach Hause.", sagte ich. Und aus den Fuchsfellen fertigte ich einen sehr schönen Teppich.

    Bewertung: -----

    eingetragen von Münchhausen am 01.05.2009

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  • Eine komischer Besuch

    Heute wird er mich aufsuchen
    und ich hab nichts zu buchen.
    Es fehlt mir der Verstand,
    und selbst vom Herz werd ich nicht schlau.
    Ich bin eben nie perfekt, er will jetzt endlich reden, deswegen bin ich hier.
    Mal schauen was passiert!?

    Bewertung: -----

    eingetragen von zicke am 30.04.2009

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  • ...[hat kein Titel]

    Küss den Schönsten und Liebe den Wahren
    Denk auch daran du wirst bald Auto fahren
    Hab mal Gedult und flippe mal aus
    Liegt dir was auf dem Herzen dann schmeiße es raus
    Hör auf zu denken und denke auch mal zurück
    Hab einmal pech hab einmal glück
    Sei einmal Cool und sei doch auch Unbeliebt
    weißt du das es auch wichigeres als Jungs gibt
    Nach all dem bleib dir treu und erlich
    Doch vergesse es nicht die Welt ist gefärlich
    Haupsache du lebst dein Leben
    den es wird immer Nur ein Leben geben
    Es gibs immer ein Gegenteil von dem was du machst
    denke immer noch an meine Worte wenn du morgen früh auf wachst
    Tja.... das wars ich habe nichts mehr zu schreiben
    doch das wichtigste ist man darf sich nicht verändern man muss immer sich selbst Treu bleiben

    Bewertung: ++++-

    eingetragen von strizilo styler am 30.04.2009

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  • Worte zum Nachdenken


    Die sieben Weltwunder

    Eine Schulklasse wurde gebeten zu notieren, welches für sie die Sieben Weltwunder wären.

    Folgende Rangliste kam zustande:

    Pyramiden von Gize
    Taj Mahal
    Grand Canyon
    Panamakanal
    Empire State Building
    St. Peters Dom im Vatikan
    Grosse Mauer China
    Die Lehrerin merkte beim einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war.
    Deshalb fragte sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte.

    Sie antwortete: "Ja. Ich konnte meine Entscheidung nicht ganz treffen.
    Es gibt so viele Wunder."

    Die Lehrerin sagte:
    "Nun, teilen Sie uns das mit, was Sie bisher haben und vielleicht können wir ja helfen."

    Die junge Frau zögerte zuerst und las dann vor.

    "Für mich sind das die Sieben Weltwunder:

    Sehen
    Hören
    sich Berühren
    Riechen
    Fühlen
    Lachen ...
    ... und Lieben
    Im Zimmer wurde es ganz still.
    Diese alltäglichen Sachen, die wir als selbstverständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können.

    Beachte es, genieße es, lebe es und gib es weiter.


    Bewertung: +----

    eingetragen am 29.04.2009

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  • Das Versteck der Weisheit


    Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.
    Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

    Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: "Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen."

    Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.


    Bewertung: +++--

    eingetragen am 28.04.2009

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  • Das perfekte Herz

    Einer Tages tauchte ein junger Mann in der Stadt auf und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Land habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und alle bewunderten sein Herz, denn es war tatsächlich perfekt.
    Es gab keinen Fleck oder Fehler an ihm. Alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter mit seinem schönen Herzen.
    Plötzlich tauchte ein alter Mann in der Menge auf und sagte leise: Nun ja ganz nett, aber dein Herz ist nicht annährend so schön wie meines.
    Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken, genauer gesagt waren an einigen Stellen richtige Löcher, wo ganze Teile fehlten.
    Die Leute starrten den alten Mann an. Wie kann er nur behaupten, dass sein Herz schöner ist, dachten sie.
    Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und sagte lachend: Du kannst doch nicht im Ernst dein Herz mit meinem vergleichen. Meines ist perfekt, und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.
    Ja, antwortete der alte Mann, deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reichte es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir geteilt haben.
    Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Stellen. Liebe zu geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Löcher schmerzhaft sind, so erinnern sie mich doch an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den leeren Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?
    Der junge Mann stand ganz still da, und Tränen strömten über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.
    Der alte Mann nahm das angebotene Stück an und setzte es in sein Herz. Dann nahm er ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an: Es war zwar nicht mehr perfekt, aber es war schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen Seite an Seite fort.
    Narben auf dem Körper bedeuten, dass man gelebt hat. Narben auf dem Herzen bedeuten, dass man geliebt hat.

    Bewertung: ++++-

    eingetragen am 28.04.2009

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  • Reich

    Im Reich der Phantasie vergisst man das Träumen nie.
    Der Traum möge nie zu Ende gehen,so kann man sich nie im Wege stehen.
    Die Wege gehen kreuz und quer.Nur vergessen kann man schöne und traurige Dinge nicht mehr.

    Bewertung: +++--

    eingetragen von Das Lächeln der Sterne am 27.04.2009

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    Wenn Engel weinen.
    Engel schon ihr ganzes Leben,
    den Menschen Trost und Hoffnung geben.
    Denn schon seit ewigen Zeiten,
    tun Sie ihren Kampf bestreiten.
    Ein Kampf zum Guten für das Licht,
    doch ihre Erschöpfung sieht man nicht.
    Strahlend, gütig Sie sich uns zeigen,
    doch manchmal Sie die Häupter neigen.
    Sind müde schon seit vielen Tagen,
    doch schlafen Sie bisher nicht wagen.
    Erst wenn die Menschheit wieder glaubt,
    an sich selbst, sich selbst vertraut,
    könnten Engel endlich ruhn,
    denn der Mensch hat mit sich selbst zu tun.
    Die eigene Bürde selbst ertragen,
    wann wird der Mensch es endlich wagen.
    Erst dann,
    auch für die Engel kommt das Glück,
    wenn jeder Mensch sich auf sich selbst
    besinnt zurück.
    In Zuneigung und Liebe dann,
    die Menschheit mit sich leben kann.
    Bis dahin wird man Engel strafen,
    das Sie noch nicht mal können schlafen.
    Erst wenn der Mensch zu sich gefunden,
    ist die Strafe der Engel überwunden.
    Erst wenn Kinder wieder lachen,
    können Engel Pause machen.

    Bewertung: -----

    eingetragen am 27.04.2009

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  • Zutiefst bewegt

    Bin zutiefst innerlich bewegt
    von verlegenen Kontakt
    von verliebtem Lebensakt
    da sich in meiner Brust Bewusstsein regt.

    Bin bei mir mittig geblieben
    bin mit Dir sinnig verbunden
    sich begegnende Seelen heilen Wunden
    die einst ernst ins Fleisch getrieben.

    Bin des Augenblickes Sohn
    und Tochter aller heiteren Zeiten
    möchte mein Selbst, lang beengt, weiten
    und mein Ego lass’ ich wohnen.

    Bewertung: ++++-

    eingetragen von Carsten Kiehne am 26.04.2009

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  • Scheitelpunkt

    Der Scheitel lädt den Himmel ein
    Die Mitte lächelt still und weise
    Und Wurzeln binden an die Erde
    Der Atem fließt tief, gleich und leise.

    Der Körper mein Juwel ist jung
    Der Geist ein ganz und gar geliebter Greise
    Die Seele herrlich, göttlich, ewig
    Im starren Stand, wie auf wandelnder Reise.

    Bewertung: -----

    eingetragen von Carsten Kiehne am 26.04.2009

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