Startseite > Gedichte > Trauergedichte





Advertisements

Gedichte

Über uns

Texte über verletzte Gefühle

  •  • 
  • spiegelbild

    Ihre Kleider so schwarz,
    wie der tiefste Wald.
    So wie ihre Seele,
    schwarz und kalt.
    Die dünnen Arme
    mit Wunden bestückt.
    Sie spricht nur leide,
    wenn überhaupt.
    Nur Falsches zu sagen
    ist was sie glaubt.Ich schau sie an,
    so wie sie auch mich.
    Ganz leise sagt sie
    "Ich hasse Dich!"
    Das Blut fließt erneut,
    was den Hass vorerst stillt.
    Ich wende mich ab
    von meinem Spiegelbild...

    Bewertung: -----

    eingetragen von alice am 15.05.2007

  •  • 
  • zu spät

    Eine Träne läuft über Mein Gesicht
    und diese Träne hat ganz viel Wert.
    Viele sagen,
    weine nicht!
    Aber es geht nicht.
    Die Arme voller Schmerz.
    Ein Tropfen Blut läuft über meinen Arm
    und dieser Tropfen hat ganz viel Wert.
    Viele sagen,
    ritz doch nicht!
    Aber es geht nicht.
    Die Seele voller Schmerz.
    Mit einem Messer in der Hand.
    Ganz viel Blut läuft dahin
    und dieses Blut hat keinen Wert mehr.
    Viele schreien,
    NEIN!
    Aber es ist zu spät...

    Bewertung: -----

    eingetragen von alice am 15.05.2007

  •  • 
  • klares blut

    Nie mehr tun wollt ich es.
    Doch ich habe es wieder getan.
    Der Tag
    an dem mich alles wieder einholt
    ist gekommen.
    Schon wieder sind diese gefühle da.
    Einsamkeit,
    Leere,
    Angst,
    Verzweiflung,
    Hilflosigkeit.
    All diese Gefühle quälen mich wieder.
    Sie unterdrücken den Verstand
    und machen sich selbstständig.
    Auf ein Neues fließt mein Blut,
    langsam und klar,
    wie jedes mal...

    Bewertung: -----

    eingetragen von alice am 15.05.2007

  •  • 
  • Ein Stich,
    mitten durch's Herz.
    Es tut so weh,
    das Messer,
    es dreht sich.
    Meine Tränen,
    sie laufen.
    Ich friere,
    fange an zu zittern.
    Mir ist kalt.
    Der Schmerz,
    er holt mich ein.
    Mich zieht es zur Klinge-
    möchte ritzen.
    Ich darf es nicht,
    will es nicht.
    Mir ist so kalt,
    ich friere und zittere.
    Ich steh auf einem Felsen.
    Würd gern springen in die Tiefe.
    Die Wahrheit,
    ist sie gut?
    Langsam fange ich an zu zweifeln.
    Es tut alles so weh-
    möchte ritzen.
    Bitte nur ein kleines Stück-
    nur ein kleiner Ritz,
    nur ein bisschen Blut
    fließen lassen..

    Bewertung: -----

    eingetragen von alice am 15.05.2007

  •  • 
  • Mit dem Messer in der Hand
    sitze ich am Stranßenrand.
    Es regnet,
    doch ich spüre es nicht.
    Die Leute reden,
    doch nicht über mich.
    Ich glaube,
    ich bin soweit,
    doch wieder versinke ich
    in Selbstmitleid.
    Niemand fragt mich,
    wie es mir geht.
    Wahrscheinlich ist es eh zu spät!
    Ich will leben,
    aber trotzdem werde ich
    weiter nach dem Tod streben...

    Bewertung: +++++

    eingetragen von alice am 15.05.2007

  •  • 
  • tod

    Lieber Tod,
    komm und hol mich.
    Ich sehne mich nach Dir.
    Komm und hol mich,
    bring mich endlich zu Dir.
    Ich möchte nicht mehr
    und sehe keinen Sinn mehr
    in diesem,
    meinem Leben.
    Komm und hol mich,
    zeig mir eine bessere Welt.
    Ich bin sicher,
    dass es mir dort viel besser gefällt.
    Ich bin hilflos und suche nach Dir.
    Sag,
    wann holst du mich-
    wann hilfst Du mir?

    Bewertung: -----

    eingetragen von alice am 15.05.2007

  •  • 
  • der erste gedanke

    Erst ist ein kleiner Gedanke da.
    Tust du es,
    oder tust du es nicht?
    Bist du stark
    und lässt es bleiben,
    oder bist du schwach
    und lässt dich
    von dem Gedanken weitertreiben?
    Denkst du an diese Worte,
    oder bist du mit deinen Gedanken
    an einem anderen Orte?
    Hältst du dein Versprechen,
    oder wirst du es auf's Neue brechen?
    Vergisste du alles
    was du versprochen hast,
    glaubst du es nimmt dir die Last?
    In deinem Kopf hast du nur das eine,
    andere Gedanken sind da keine.
    Nun sind die ersten Schnitte da,
    du spürst den Schmerz ganz klar.
    Das Blut ist war
    und es fließt über deinen Arm.
    Immer merh Schnitte kommen hinzu,
    du findest keine Ruh'.
    Du hörst schon gar nicht mehr auf,
    nimmst den Schmerz in Kauf.
    Ein mal falsch angesetzt,
    die Sucht des Messers
    hat dein Leben zerfetzt.
    Durch die Such
    bist du gestorben.
    Sie hoffen
    du fühlst dich dort
    besser geborgen...

    Bewertung: -----

    eingetragen von alice am 15.05.2007

  •  • 
  • Mein Tag gleicht der Nacht.
    Bitte gib mir die Macht,
    mein Leben zu beenden.
    Wird sich dann mein Schicksal wenden?
    Ich lebe,
    um zu sterben.
    Ich will meinen Problemem
    den Rücken kehren.
    Das Blut läuft,
    wie Tränen über meine Wangen.
    Ich bin vor den Spiegel gegangen..
    Ich seh nur noch
    die Farbe rot.
    Sie ist die Farbe der Liebe,
    aber auch die vom Tod.
    Ich spüre die Schmerzen
    schon lange nicht mehr.
    Ich leiste dem Tod
    keine Gegenwehr.
    Mein Herz ist gestorben.
    Ich hoffe mein Körper
    stirbt morgen.
    Einzig und allein
    spür ich das warme Blut.
    Andere Gefühle scheinen ertrunken,
    wie durch eine Flut...

    Bewertung: -----

    eingetragen von alice am 15.05.2007

  •  • 
  • Kernzenschein

    Sie blickt in die Kerze,
    ohne sie zu sehen.
    Hört die Musik,
    ohne sich wahrzunehmen.
    Die Klinge liegt neben ihr-
    Wilkinson sword.
    Es ist schön hier,
    voller Kerzenlicht der Ort.
    Sie greift zur Klinge,
    nimmt sie zur Hand
    und führt sie nun die Adern entlang.
    Sie hat und braucht sie nicht,
    ihre seelische Stütze.
    Auf dem Boden sich bildet
    eine kleine rote Pfütze.
    Die Klinge fällt,
    der Aufprall klingt dumpf.
    Ihre Augen sind leer,
    blicklos und stumpf.
    Sie wird bleiben,
    für immer allein.
    Verlorenes Mädchen,
    im Kerzenschein..

    Bewertung: -----

    eingetragen von alice am 15.05.2007

  •  • 
  • rotes blut

    Sie sitz jetzt hier alleine und lacht,
    lacht als hätte sie in ihrem Leben alles falsch gemacht.
    Es ist ein Lachen,
    dunkel,
    schwärzer als die Nacht.
    Wo ist der Engel,der über sie wacht?!
    Sie nimmt die Klinge zur Hand,
    ihre Augen voller Zorn und wutentbrannt.
    Ihr Hass gegen sich selbst,
    viel zu groß,
    warum stichst du nicht endlich los?
    Ihre arme Seele tit und verletzt,
    noch nie hat sie das Leben geschätzt.
    Endlich hat sie den Mut,
    auf ihren weißen Teppich
    tropft das rote Blut...

    Bewertung: +++++

    eingetragen von alice am 15.05.2007

  •  •