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Gedichte

Über uns

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  • Verwelkt ? Ja !

    Ich will ein Abschied , ein Neuanfang ohne Antrieb ist unmöglich,bin untröstlich.Verwelke innerlich,Dich noch einmal zu sehen wäre herlich.Bin ein Mensch mit wahren Gefühlen,ich will in meinem Herz wühlen und die tiefe Liebe herrausreissen,muss meine Gedancken von Dir loseisen.Doch ich schaffe es nicht ,sehe ständig vor meinen Augen Dein Gesicht.Warum bedeute ich Dir so wehnig,werde Dich Lieben für immer und ewig.

    Bewertung: +++|-

    eingetragen von Mich an Dich am 09.09.2008

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  • Es naht der Herbst

    Es naht der Herbst mit Riesenschritten,
    verwandelt Grün in Gelb und Braun,
    da hilft kein betteln und kein bitten,
    Jahreszeit behauptet ihren Raum.

    Sonnenstunden werden weniger,
    warme Luft verlässt das Land,
    Wolken ziehen niedriger,
    es folgt ein breites Regenband.

    Blätter fall´n herab in Scharen,
    der Wind bläst kalt und manchmal scharf,
    wo einst noch bunte Blumen waren,
    liegt bald das Laub zum ew´gen Schlaf.

    Niemand ändert diese Prozedur,
    Sommer geht und Herbst beginnt,
    ebenso macht´s uns´re Lebensuhr,
    mit uns, die wir hier auf Erden sind.

    Bewertung: +++--

    eingetragen von horst rehmann am 07.08.2008

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  • Herbstwetter

    Im Herbstda ist es feucht und nass,
    das Wasser tropft ins Refgenfass,
    Blätter wehn durch Sturm und Wind,
    der Wasserspiegel steigt geschwind.

    Die Katastrophe ist oft nah,
    zwei Stunden später ist sie da.
    mal solls schnein und mal solls regnen,
    und dann heißts wieder Blätter fegen.

    Bäume fallen einfach um,
    Stunden gehen schnellherum,
    am Ende ist dasChaos da,
    schlimmer als es jemals war.

    Hannah Kobusynski * 16.03.1994

    Bewertung: ++++-

    eingetragen am 15.07.2008

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  • Märchenfigur

    Der Schleier seiner Blätter
    beschützt mich wie ein Zelt.
    Mir ist darin als wär ich
    in einer andern Welt.

    Zwar gibt es viele Bäume,
    die schöner sind als er,
    denn seine krummen Äste
    sind knorrig, alt und schwer.

    Doch passt in jedes Märchen
    er wirklich gut hinein.
    Des Nachts hört man ihn summen!
    - Das bild ich mir nur ein.

    Bewertung: ++++-

    eingetragen von lisa am 09.07.2008

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  • Der verdammte Wind

    Der Wind weht so schnell,
    sodass der Mann nicht aufstehen kann,
    die Sterne bewegen sich so langsam;
    als ob es immer dieselben wären.

    Das Blau vom See erinnert mich,
    dass das leben so schön ist;
    aber kann ich mich nicht am See anbinden.
    Deswegen kann ich den anderen See nicht kennen lernen.

    Als ich einen Samen gesehen habe,
    versuchte ich ihm weiter still zu folgen,
    am Anfang,
    hat er es nicht bemerkt,
    es sah ein paar Mal nach hinter,
    jedoch sah ich ihn immer,
    ich hätte in meine Hände haben wollen,
    Aber….
    Der Wind wehte so schnell.

    Ich würde lieber einfach ein Stein sein,
    wenn ich den Same nicht kennen gelernt hätte
    ich wollte der Wind sein,
    dann könnte ich in Gelassenheit mit ihm schmusen.


    Bewertung: -----

    eingetragen von Stud Doisky am 01.07.2008

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  • verklärter Herbst

    Verklärter Herbst

    Gewaltig endet so das Jahr
    Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
    Rund schweigen Wälder wunderbar
    Und sind des Einsamen Gefährten.

    Da sagt der Landmann: Es ist gut.
    Ihr Abendglocken lang und leise
    Gebt noch zum Ende frohen Mut.
    Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.

    Es ist der Liebe milde Zeit.
    Im Kahn den blauen Fluß hinunter
    Wie schön sich Bild an Bildchen reiht -
    Das geht in Ruh und Schweigen unter.

    Georg Trakl

    Georg Trakl wurde am 3. Februar 1887 in Salzburg geboren und starb am 3. November 1914 in Krakau.

    Bewertung: +++++

    eingetragen von karal am 29.03.2008

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  • Die Statue

    Eisig steht sie starr im Wind
    Unbeweglich, standhaft, fest
    Davor sich dreht ein kleines Kind
    In des Herbstes Laub, Geäst’

    Es liebt die Statue allzu sehr
    Und hält sich gerne bei ihr auf
    Eltern hat es keine mehr
    Und Freunde auch nicht grad zu Hauf’

    Doch eine, die ist immer da
    Wenn sie kein Ersatz auch ist
    Sie ist allen Waisenkindern nah’
    Und das Kinde singt: „Mein Held du bist!“

    Auch diese Nacht schläft’s Kinde hier
    Dünn gekleidet, ohne Decken
    Zu ihren Füßen nah’ bei ihr
    Und dunkel wird’s in allen Ecken

    Im Träume ist es bei den Eltern
    Und muss nicht leben in den Wäldern
    Die Lippen werden blau, nicht rot
    Am Morgen ist das Kinde tot

    Bewertung: +++++

    eingetragen von first_lady am 19.04.2007

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  • Der Herbst

    Ich steh im Walde, bin allein
    Meinen Blick richt` ich gen Himmel
    Gesehen soll dies Schaubild sein
    Das mich erfreut im Laubgewimmel

    Denn langsam löst sich ganz hoch oben
    Erst eins, dann zwei, und dann ganz viele
    Gold-bunte Blätter schweben Richtung Boden
    Eins davon auch ich dir gefiele

    Eine Farbenpracht, wie ich sie nie geseh`n
    Die Erd` nun schmückt in dieser Zeit
    Wovon ich red` will ich gesteh`n
    Es herbstet weit und breit

    Und auch die Sonn` tut ihren Teil
    Noch immer sendet sie vereinzelt Strahlen
    Die golden fließen und ganz ohne Eil`
    Durch´s Geäst den weiten Weg sich bahnen

    Neben mir hör ich es rascheln
    Erspähe im Blickwinkel ein kleines Tier
    Das mit ein, zwei Nüssen oder Eicheln
    Die Bäume hoch läuft weg vor mir

    Der Weg nun endet an des Waldes Grenze
    Ich seh´ von oben über´s ganze Tal
    Über nichts als Schönheit schweift mein Blick
    Vergessen dabei des Alltags schlimmste Qual

    Feucht und dunkel wird es jetzt
    Der Wind pfeift durch des Waldes Holz
    Auf ein` Felsen ich mich hab` gesetzt
    Und in mir schwindet all mein Stolz

    Jacke und Stiefel halten mich warm
    So sitze ich hier, auf das Abendrot wartend
    Die Beine umschlungen mit dem Arm
    Ganz leise und ruhig atmend

    In einer letzte Briese raschelt das Laub
    Bevor die Farbenpracht im stillen Schweigen versinkt
    Ein letztes grünes Blatt ich noch zu sehen glaub
    Und alles im Dunkel ertrinkt.

    Bewertung: +++++

    eingetragen von first_lady am 19.04.2007

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  • Herbst

    Ein wunderschöner Herbsttraum fällt herab mit weichem Saum Einzeln fallen herab die farbenfrohen Blätter auch bei schönem und kaltem Wetter.

    Es blinzeln hervor die Sonnenstrahlen man sieht ein kleines KInd unter einem Baume malen die Wiesen,die Blumen,die Wolken die Sonne voller Freude und voller Wonne.

    Wenn man im Winter ist vermisst man Ihn derbst, den wunderschönen warmen Herbst

    Bewertung: +++--

    eingetragen von nina am 17.03.2007

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  • Fall ab !!!

    Fall ab, Herz vom Baum der Zeit,
    fallt, ihr Blätter, aus den erkalteten Ästen,
    die einst die Sonne umarmt',
    fallt, wie Tränen fallen aus dem geweiteten Aug!

    Fliegt noch die Locke taglang im Wind
    um des Landgotts gebräunte Stirn,
    unter dem Hemd preßt die Faust
    schon die klaffende Wunde.

    Drum sei hart, wenn der zarte Rücken der Wolken
    sich dir einmal noch beugt,
    nimm es für nichts, wenn der Hymettos die Waben
    noch einmal dir füllt.

    Denn wenig gilt dem Landmann ein Halm in der Dürre,
    wenig ein Sommer vor unserem großen Geschlecht.

    Und was bezeugt schon dein Herz?
    Zwischen gestern und morgen schwingt es,
    lautlos und fremd,
    und was es schlägt,
    ist schon sein Fall aus der Zeit.

    Bewertung: +++--

    eingetragen von vany am 12.11.2006

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