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Gedichte

Über uns

eifersüchtige Gedichte

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  • Der Verlust

    Wie kann man nur in schweren Zeiten
    Trotzdem optimistisch bleiben?,
    Das Leben ständig positiv sehen,
    ohne sich dem Schicksal zuzudrehen?
    Alle Probleme leichtsinnig vergessen,
    ohne sich mit ihnen zu messen?

    Man sagt, verlorenes kann man wiederfinden,
    doch, sollte es gar ganz verschwinden?,
    unwiderruflich und nicht
    von Menschenhand veränderbar,
    verliert man das Gesicht
    und fühlt sich sonderbar.

    Nicht alles kann man wieder richten,
    nicht jeden Streit bei Leibe schlichten,
    Nicht alles ändern wie man will,
    besser ist´s, man bleibe still,
    man rate, nicht in alles einzugreifen,
    sonst könnte es zu schnell vorbei sein.

    Selig sind die Optimisten,
    die auch bei Dunkelheit stets wissen,
    dass es noch etwas anderes gibt,
    das einen wieder auf die Beine kriegt,
    Sodass man komme zum Entschluss,
    das einen nichts runter machen muss.

    Freilich, so sehen´s nur die einen,
    der Rest der will sich nicht vereinen,
    will weiter leiden,
    und das Schicksal soll entscheiden,
    Was für´n Idiot, der einem riet,
    man sei des Glückes selber Schmied.

    Verluste sind hart,
    und verletzen schwer,
    doch auf des Pessimisten Fahrt,
    leidet man nur um so mehr.

    Bewertung: -----

    eingetragen von Dominik Fahnster am 12.06.2008

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  • Andere Denkweise

    Ich versetz mich heut mal in Politiker,
    führ´ mich entsprechend auch so auf,
    verkörpere diese Komiker,
    lass meinen Gedanken freien Lauf.

    <>

    Wir haben den perfekten Job,
    verdienen damit richtig Geld,
    was kümmert uns der Strassenmob,
    wir sind die Herrschaft dieser Welt.

    Wir besitzen keine Qualitäten,
    haben mit Arbeit nichts am Hut,
    erhöhen einfach die Diäten,
    ein Leben lang geht es uns gut.

    Dicke, teure Limousinen,
    fahren uns zum Parlament,
    wir grüßen Brüder und Cousinen,
    im Sitzungssaal wird dann gepennt.

    Abends treten wir in Talkshow´s auf,
    präsentieren uns gekonnt leger,
    Kritiken nehmen wir dort gern in Kauf,
    verlogen setzen wir uns stets zur Wehr.

    Zu Haus folgt unser Nachtgebet,
    mit auserwählten Worten,
    wir haben es uns eingeprägt,
    weil´s passt, zu uns Konsorten.

    Vater unser der du bist, lass uns das Volk belügen,
    bewahr uns auch die List, es täglich zu betrügen,
    verharre einfach in Geduld und lass uns machen,
    das Volk ist selber Schuld, wenn wir im Stillen lachen,
    es soll verdienen wenig Geld und hohe Steuern zahlen,
    der Pöbel dieser Welt soll haben, viele Qualen,
    erlöse uns vom faulen Pack, lass Arbeitslose früh verrecken,
    die Güter steck in unsern Sack, den wir dann gut verstecken,
    denn \"Meins\" heisst unser Reich, geschaffen mit Unehrlichkeit,
    in Ewigkeit, -
    Amen.

    Bewertung: +++++

    eingetragen von horst rehmann am 10.06.2008

  •  • 
  • Samstagnacht

    Samstagnacht.
    Ich liebe sie.
    Raus aus dem Alltag.
    Raus von daheim.
    Für wenige Stunden vergessen.
    Die Probleme.
    Für wenige Stunden meine Freunde sehen.
    Für wenige Stunden Spaß haben und
    mit meinem Herzblatt
    zusammen sein.
    Dennoch kommt es mir vor,
    als seien es nur Minuten,
    so schnell geht der Samstag zu Ende.
    Es könnte nur noch Samstagnacht sein!
    Wieso huscht sie so schnell an mir vorbei,
    als wäre sie der Wind,
    der durch mein Haar weht?


    Samstagnacht.
    Für Jugendliche, wie mich, heilig.
    Trinken, tanzen, knutschen.
    Genießen, wie wunderbar diese Nacht ist.
    Ich fühle mich schön, gut, einfach super!
    Fühle mich wohl in der Atmosphäre.
    Die Lichter schweifen durch den Raum.
    Auf mich.
    Auf meine Freunde.
    Alle lachen, sind gut drauf.
    Die Musik, einfach gigantisch!
    Gläser klirren.
    Man stößt an auf diese schönen Stunden.
    Auf diese wenigen.
    Samstagnacht denkt niemand nach
    über Probleme,
    Sorgen, daheim,
    die Arbeit, den Alltag.
    Man hat einfach nur Spaß!
    Redet, trifft Leute, genießt die letzten Minuten.
    Die letzten Minuten,
    bevor dann alles vorbei ist.
    Der Traum aus ist.
    Raus aus der Menschenmenge,
    aus dem Licht,
    aus der Musik.
    Weg von den Freunden,
    von der Freizeit,
    vom Spaß,
    vom Liebsten.


    Samstagnacht.
    Inzwischen Sonntag.
    Ich liege im Bett.
    Lasse die Bilder, Gefühle und Emotionen
    noch einmal in mir aufkommen.
    Versetze mich noch einmal hinein
    ins Licht,
    in die Musik,
    in die Atmosphäre,
    in eine andere Welt.
    Und morgen wache ich auf
    in meiner grauen, alten, düsteren Welt.
    Zurück in den Alltag,
    zu den Problemen und
    zurück in den ganzen verfluchten Scheiß,
    der mich die ganze Woche quälen wird.
    Nun heißt es warten.
    Warten auf den nächsten Samstag.
    Vorbei.
    Vorbei ist der Spaß und
    somit auch diese besondere Nacht.
    Samstagnacht.
    Für mich die wichtigste Nacht der Welt!

    Bewertung: -----

    eingetragen von Marina Sönmez am 10.06.2008

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  • Zeit

    Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben,
    ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
    Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
    und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen



    Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
    nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
    Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
    sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

    Ich wünsche dir Zeit, nicht nur so zum Vertreiben.
    Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
    als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
    anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

    Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen ,
    und Zeit um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
    Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
    Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

    Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
    jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
    Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
    Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben !

    Bewertung: -----

    eingetragen von raidrea am 10.06.2008

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  • Nur die Zeit verändert

    Nur die zeit verändert
    Stände die Zeit wär alles nie vorbei
    Stände die Zeit wozu dan Kriegführerrei
    Stände die Zeit wär ein Krieg nie vorbei

    Niemand würde hoffen
    Jeder würde sehen
    wie Tränen immer tropfen
    und schmerzen nie vergehen


    Stände die Zeit gäbs keine Trennung bei einem Liebespaar
    Stände die zeit zählt nicht mehr was falsch was wahr
    Stände die zeit wär das Leben so lang wie im Himmel der Sternenschar


    Kein Streit könnte beginnen
    Doch keiner könnte enden
    Niemand könnte gewinnen
    Doch das Unendliche ihn blenden




    Doch es läuft die Zeit
    und keiner wird verschohn
    Nichts bleibt
    und keiner wird verschohnt

    Es heilen Wunden
    Kriesen werden bewunden
    Aber neue Tränen können fliessen




    Und so lassen wir die zeit die alles verändert über uns ergiessen.





    Bewertung: -----

    eingetragen am 09.06.2008

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  • Perle

    Sieh, Blüten wiegen im Wind
    Hastig der Sand aus meiner Hand gerinnt
    Kann es nicht aufhalten
    Rieselt einfach weiter,
    Durch meine Fingerspalten

    Sieh, der Himmel schillert
    In den schönsten Farben
    Ist doch alles blau
    Der Vogel trillert
    Mit vollen Gaben

    Sieh, wie grün die Wiese
    Der Baum ein Riese
    Die Wolken sind Federn
    Ob sie auch weich sind
    Rollen sie wie Rädern

    Sieh, nun alles verschmilzt
    Sand und Hand
    Farben und Gaben
    Der Himmel stürzt
    Denn die Erde will’s haben

    Wassertropfen
    Falle.

    Bewertung: -----

    eingetragen von fruitbasket am 09.06.2008

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  • Kostbare Werke

    Seit dem sechzehnten Jahrhundert,
    sind sie bekannt auf dieser Welt,
    werden würdevoll bewundert,
    kosten Unmengen an Geld.

    Sorgsam werden sie bewacht,
    in Galerien und Museen,
    einzigartig ihre Pracht,
    voller Ehrfurcht anzusehen.

    Jedes Bild ist ein Smaragd,
    optimal die Audrucksstärke,
    Kunst, die alles überragt, ---
    Albrecht Dürer seine Werke.

    Bewertung: -----

    eingetragen von horst rehmann am 04.06.2008

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  • Hoffnung

    Hoffnung

    Ohne Begründung bist Du da !
    Man sagt: „Du stirbst zuletzt“
    Ein kleiner Funke Deines Seins, hält mich gefangen.
    Lässt meine Gedanken – angeblich- positiv stimmen.
    Doch ich sage Dir, das Gegenteil trifft zu.

    Ich würde Dich so gerne verbannen, Dein stetiges Flüstern
    Für immer in Schweigen umwandeln.
    Denn es kann nicht sein, dass Du mich weiter quälst,
    dass nicht ein Tag vergeht, an dem ich mich nicht nach Dir sehne.

    Mein Herz schmerzt voller Sehnsucht nach Dir.

    Utopie, denn alles ist nur ein Gedanke, der sich nie erfüllen wir !

    Mit –WAS- begründest Du Deine Anwesenheit ?
    Du bist schmerzvoller als alles Andere was ich kenne.
    Du bist so penetrant aufdringlich.

    Ab jetzt werde ich Dich Ignorieren,
    denn es ist mein Wille Dich zum Schweigen zu bringen.

    Hoffnung, was hast Du noch zu sagen ?
    Denn dieser Monet ist Deine letzte Möglichkeit
    mir etwas mitzuteilen.

    Ich sage nur; „leb wohl und quäle wen Du willst,
    mit Deinem Trug und grauen Schein.“

    Egal was kommt ich stehe es durch!
    Ohne Angst und ohne Dich.

    Bewertung: -----

    eingetragen von Corinna Burghardt am 31.05.2008

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  • Einsame Wolke

    Einsam schwebt eine weiße Wolke,
    am blauen Firmament,
    wölbt sich auf, als ob sie sagen wollte,
    diese Welt erscheint mir fremd.

    Dort unten sterben Wälder,
    Flüsse sind so trüb und grau,
    vertrocknet sind auch Felder,
    von oben sieht man´s ganz genau.

    Die Menschheit lebt in Hektik,
    wilde Tiere gibt´s kaum mehr,
    Luft ist über Städten dreckig,
    dies Welt schockiert mich sehr.

    Ich bin nur eine weiße Wolke,
    seh von oben die Natur,
    es fehlen mir die Worte,
    überall nur Chaos pur.

    Länger kann ich´s nicht ertragen,
    der Wind soll mich verweh´n,
    doch ein´s möcht ich noch sagen,
    Raubbau, wird nicht mal Gott versteh´n.

    Bewertung: -----

    eingetragen von horst rehmann am 29.05.2008

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  • DU:

    Du hast die schönsten augen der welt
    auch wenn dich niemand für den schönsten hält
    außer dir zu schreiben und dich anzusehen, trau ich mich nicht dir etwas zu gestehn
    wenn ich in die schule geh traurig bin und dich dann
    seh freu ich mich das du da bist
    du bist etwas BESONDERES für mich
    Ich Liebe Dich.

    Bewertung: -----

    eingetragen von von janine.b am 22.05.2008

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