Schlimme Gedichte
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ritzen
Ich fühle mich schlecht.
Ich fühle mich leer.
Ich hasse mich.
Und das von Tag zu Tag mehr.
Ich gehe ins Bad-befeuchte mein Gesicht.
Doch wahren tue ich es nicht.
Die Rasierklingen meines Vaters fallen mir ins Auge
und ich frage mich wozu ich noch tauge.
Ich nehme die Klinge in meine Hand
ich betrachte sie-bin wie gebannt
Ich strecke meinen nackten Arm aus
Ich frage mich: Ist es danach aus?
Ich setze die Klinge an, schlließe die Augen
und sage zu mir: Ich werde nie zu etwas taugen!
Ich ziehe durch
wie weggeblasen ist die Furcht
Ich sehe auf das Blut an meinem Arm
Ich frage mich: Was hast du getan?
Das Blut tropft in das Waschbecken
und ich frage mich: Werden mich die anderen, wegen der Wunden necken?
Und schon habe ich die Klinge aufs neue in der Hand
Bin beim 2. Mal schon weniger gespannt
Wieder setze ich an , die Augen halte ich offen
und das einzige was ich noch tuen kann ist hoffen
Ich ziehe mehrere Male durch, doch es erfüllt mich nicht
Wieso ist in der Dunkelheit kein Licht?
Mein Arm er blutet, ich trockne das Blut
Doch noch nicht mal das verblassen der Schmerzen gibt mir Mut
Denn der Schmerz sitzt viel tiefer als ich schneiden kann
Wann wird es aufhören-ich frage dich: Wann?
Und die Erkenntnis trifft mich mit voller Wucht
Ich bin ihr verfallen, denn Ritzen ist eine Sucht.
Bewertung: 




eingetragen von EMO4life am 14.01.2009
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wieso
kein mensch liebt mich so wie ich bin.
kein mensch beweist & zeigt mir das gegenteil.
kein mensch zeigt mir die liebe.
kein mensch mag mich leiden.Bewertung: 




eingetragen von ein mensch am 10.01.2009
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Die Zeit
Mit der Zeit,so hab Geduld
ist vergessen jede Schuld
ist verziehen jede Tat
weil die Erinnerung dich nicht mehr plagt
und im Leben neues wagstBewertung: 




eingetragen von Vergessen am 09.01.2009
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Chancen im Leben
gibt es viele
nicht nur eine, zwei oder drei
Nein derer gibt es ganz viele
Nicht nur mit dem/der Einen
Weil das Leben eine Vielfalt hat
bunt wie ein Regenbogen
wie die Facetten eines Diamant
Ist die eine Chance vertan
ergibt sich imer eine Neue
Die sogar viel besser sein kann
oder uns zeigt, welche wir nicht nutzten
um es bei der nächsten besser zu machen.
Bewertung: 




eingetragen von PollyPocket am 09.01.2009
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Der Weg ist das Ziel
Verdrängung bringt Dir nicht´s,betrachte mal alles aus ner andern Sicht,
dann merkst Du wie die Freude aus Dir bricht.
Es ist wichtig das die Dinge einen Sinn bekommen,denn bist Du vom Schmerz zu sehr benohmen,
kannst Du schnell Unverständnis für alles und jeden bekommen.
Ab und an ist es auch gut für mich, an die begangenen Fehler zu denken. Doch darf ich mich
nicht selbst kränken,oder vom LEBEN ablenken.Muß auch lernen mich nicht zu verschenken.
Auch Neugier ist richtig,darf nur nicht zu weit abschwenken.
An die Zukunft zu denken ist sehr wichtig,ohne ein Ziel ist alles nichtig.
Ich muß es planen es bedenken,um alles in die richtige Bahn zu lenken.
Ich muß auf mein Herz hören: Denn auf eines kann ich schwören.
Tut man dies alles nicht, ist man bereits dabei sich und sein Leben zu verschenken.
- Ich hatte kein Ziel - und nicht´s machte Sinn - ich tat nicht viel
und vergaß wer ich bin
- Ich hatte das falsche Ziel - und machte für mich nie sehr viel.
Ein anderer führte das Spiel. - und gewonnen hab ich außer ein
gefälschtes Bild nicht viel.
- Ich übersah das Ziel - und wieder machte nicht´s Sinn,
gab einfach auf beim Spiel, - und war jemand der ich eigentlich
nicht bin
- Ich kenne das Ziel - doch ist die Brücke noch im Bau -
der Steinbeschuß war zu viel - doch kann ich schon mit Freude
nach vorne schaun.
Heute weiß ich, der Weg ist das Ziel.
Lernen,Entwicklung,Leben,Liebe (geben und auch bekommen),Zufriedenheit,
Selbsterkenntnis,Veränderung,Verständnis,und Glück, sind der Weg so wie das Ziel!Bewertung: 




eingetragen am 09.01.2009
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Viele Tage voller Chancen
Chancen gibt es viele im Leben
nicht nur eine
die Auswahl ist groß
heute hier, morgen dort
Abwechslung
jedem das seine, so wie er will
Bewertung: 




eingetragen am 08.01.2009
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Was bleibt ist die Hoffnung
Verlassen von allen guten Freunden
Von allen guten Geistern sowieso
Eine Flucht in die Besinnungslosigkeit
Eine Flucht ins Nirgendwo
Ein Vorhang der sich langsam schließt
Soll es das etwa schon gewesen sein
Am Ende des Weges steh ich allein
Habe gewartet und geblutet
Eine unglückliche Suche ohne Ziel
Depressionen der Einsamkeit
Depressionen mit im Spiel
Dunkle Wolken ziehen auf
War da mal nicht noch etwas mehr
Trotz allem fällt mir der Abschied schwer
Und was bleibt ist die Hoffnung
Das vorbei geht was weh tut
Und morgen alles besser wird
Damit dieses Leben nicht an Sinn verliert
Bewertung: 




eingetragen von Damon Fry am 08.01.2009
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Ein Abend mit dem Mond
Ich wandle still den Waldespfad,
Es dunkelt die Nacht herein.
Im Grunde rauscht ein Mühlenrad,
Der Grillen Lied fällt ein.
Wie liegt so tief, wie liegt so weit
Die Welt im Mondesduft!
Die Stimme der Waldeinsamkeit
Im Windessäuseln ruft.
Wie schön, hier zu verträumen
Die Nacht im stillen Wald,
Wenn in den dunklen Bäumen
Das alte Märchen hallt.
Füllest wieder Busch und Tal
Still mit Nebelglanz,
Lösest endlich auch einmal
Meine Seele ganz.
Jeden Nachklang fühlt mein Herz
Froh\' und trüber Zeit,
Wandle zwischen Freud und Schmerz
In der Einsamkeit.
Rausche, Fluss, das Tal entlang,
Ohne Rast und Ruh,
Rausche, flüstre meinem Sang
Melodien zu.
Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus...
Schon rührt sich\'s in den Bäumen,
Die Lerche weckt sie bald... So will ich treu verträumen
Die Nacht im stillen Wald.
Bewertung: 




eingetragen am 08.01.2009
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lebe
verschwende nicht dein Leben
mit kalten Erinnerungen
und toten Träumereien
der Vergangenheit
verschwende dein Leben
an warme Erlebnisse
und schönen Träumen
im Heute und Jetzt
Bewertung: 




eingetragen von XS-Frau am 06.01.2009
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Kalte Welt
Ich kann es einfach nicht verstehen!
Was muss in diesen Köpfen vor sich gehen,
Die sich zum Ziel Hass, Angst, Gewalt setzen,
Die dauernd böse hin und her hetzen?!
Ich will es nicht wissen, um ehrlich zu sein,
Er trügt doch nur, der äußere Schein!
Ein Tarnumhang für das schlechte Gewissen,
Solche Gedanken, die möchte ich missen!
Es ist abartig zu sehen, wie kalt Menschen sind,
Versetzt man sich nur in ein kleines Kind,
Welch schreckliche Angst es durchleben muss,
Was Kindern das Herz zerbricht
Unfassbar - das ist unsere Welt -
In der sich jeder gegen jeden stellt!
Das Wort \"Liebe\" scheint nicht zu existieren,
Stattdessen geht\'s ums Kämpfen und verlieren.
Solche Menschen, es tut mir nicht leid,
Waren wahrscheinlich noch nie gescheit.
Sie kennen keine Gefühle, keinen Schmerz,
Sie haben wahrscheinlich nicht mal ein Herz!
Bewertung: 




eingetragen von Herzmensch am 06.01.2009
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