Lustige Verse zum Abschied
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Wegelagerer
Ich bin ein Wegelagerer meiner selbst
belauere mich auf den Wegen die ich gehe
ich beleibter Hagerer
schlag mein Lager dicht neben mir auf
drohe mir gib heraus
was du gefunden hast
was dir zugefallen
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eingetragen von jeito am 12.11.2008
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Haben soll sein
Das Sein
Ist unabhängig von uns
Jedenfalls das meiste
Es schert sich gar nicht
Um unsern Tod macht weiter
Das Haben will immer dem Sein
Auf die Sprünge helfen
manchmal gelingt ihm das sogar
Doch meist ist es
Hinterher
Ewig die Bestandsaufnahme zu machen
Die das Sein vorgibt
Das Haben ist
die Ordnung herstellen
die uns umtobt
Das Soll ist immer
größer als das Haben
Es ist immer
Genug zu tun
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eingetragen von catwalker am 12.11.2008
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Meteorologendoktrin
Der Himmel blau wie Veilchen
Warte nur ein Weilchen
Dann kommen Blitze geflogen
Laut Meteorologen
Der Himmel blau wie Veilchen
Wir warten schon ein Weilchen
Sind in vier Wände gekrabbelt
Weil jemand von Blitzen sabbelt
Der Himmel blau wie Veilchen
Wir warten nicht länger ein Weilchen
Meteorologen lügen
Dass sich die Strommasten biegen
Der Himmel schwarz wie Tinte
jetzt stecken wir mittendrin
Das Blau das war eine Finte
MeteorologendoktrinBewertung: 




eingetragen von catwalker am 11.11.2008
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Landschaft mit Kirchturm
Ein spitzer Zeigefinger mahnt erhoben
vor denkbar allen Katastrophen
Ein Kirchturm in dem blauen Dunst
ein Ultimatum voll Inbrunst
Dazu aufgereiht die Pappeln
am Feldrand uniformiertes Grün
viele Blätter daran zappeln
behängt mit Orden das Bemühn
Die Krähe gräbt in frischer Saat
dort wirds nichts mit der Ernte
Wer keine Vogelscheuche hat
erntet nicht sondern lernte
Bewertung: 




eingetragen von jeito am 10.11.2008
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In Lebensgefahr
Wohin mein Weg mich führt
das nicht zu wissen
lässt mich ruhelos zurück
Deswegen schlage ich ihn ein
an einem Sonntag hinterm Haus
verfolge seinen Lauf
Er führt mich
über Felder und um Zäune
mich zu beschützen
vor den Kiesgruben dazwischen
und den Baggerseen
Lebensgefahr warnt mich sogar ein Schild
als wollte ich sogleich
mich in die Strudel stürzen
Zumindest weiß ich seitdem wo sie sind
Wo warst du fragtest du mich
als ich wieder kam
In Lebensgefahr sagte ich
gar nicht ganz falschBewertung: 




eingetragen von jeito am 10.11.2008
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Stadtrand
Am Stadtrand sieht man wo man steht
und wies am Ende weitergeht
Im Zentrum fehlt der Blick dafür
du siehst nicht Ausgang und nicht Tür
Hier steht an Straßen Haus an Haus
du weißt nicht ein du weißt nicht aus
als wäre so die ganze Welt
aus Teer und Asphalt hergestellt
Am Stadtrand wird der Blick dann frei
du siehst die Welt so wieder neu
ab hier wütet noch die Natur
aus Fläche wird dann wieder Flur
Bewertung: 




eingetragen von jeito am 10.11.2008
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Sommer
Ich bin , das lässt sich nicht bestreiten,
die wärmste aller Jahreszeiten.
Die Kinder renne von der Schule,
die Lehrer haben ihre Ruhe.
Die Kinder wollen an dn Strand,
Und Babay spielen Baggas im Sand.
Nicht nur einfach herumstehen,
mach es dir doch ein bischen bequem.Bewertung: 




eingetragen am 10.11.2008
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Sommer
Ich bin , das lässt sich nicht bestreiten,
die wärmste aller Jahreszeiten.
Die Kinder renne von der Schule,
die Lehrer haben ihre Ruhe.
Die Kinder wollen an dn Strand,
Und Babay spielen Baggas im Sand.
Nicht nur einfach herumstehen,
mach es dir doch ein bischen bequem.Bewertung: 




eingetragen am 10.11.2008
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Gelaber
Leere Worte sind nicht so mein Stil,
gebe alles, doch erwarte auch viel.
Großes Gelaber überlass ich anderen Leut`,
ist nicht mein Ding, hat mich noch nie erfreut.
Bin einer, der lieber zuhört als spricht,
dafür aber ein Versprechen niemals bricht.
Bewertung: 




eingetragen am 10.11.2008
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Geschüttelt, nicht gerührt
Sie hat ihn geschüttelt, sie hat mich berührt,
ohne zu fragen hat sie mich verführt.
Gezielte Griffe, denn sie weiß wie es geht,
innerhalb von Sekunden alles bei mir steht.
Das Stück Stoff, dass mich bekleidet,
oh, was für Schmerzen er doch erleidet.
Die plötzliche Enge, gemacht von ihr,
sie lässt ihn raus, ich danke dir.
Alles Weitere geht nun wie geschmiert,
ich liebe es, wie sie mich berührt.
Und dann kommt der Punkt, der so befreit,
vor Freude sie mir laut ins Ohre schreit.
Danach die berühmte Zigarette
und weiter geht’s,
als geht’s um die Wette.
Bewertung: 




eingetragen von G-Punkt am 08.11.2008
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