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Gedichte

Über uns

Lustige Verse zum Abschied

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  • Wegelagerer

    Ich bin ein Wegelagerer meiner selbst
    belauere mich auf den Wegen die ich gehe
    ich beleibter Hagerer
    schlag mein Lager dicht neben mir auf
    drohe mir gib heraus
    was du gefunden hast
    was dir zugefallen

    Bewertung: -----

    eingetragen von jeito am 12.11.2008

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  • Haben soll sein

    Das Sein
    Ist unabhängig von uns
    Jedenfalls das meiste
    Es schert sich gar nicht
    Um unsern Tod macht weiter
    Das Haben will immer dem Sein
    Auf die Sprünge helfen
    manchmal gelingt ihm das sogar
    Doch meist ist es
    Hinterher
    Ewig die Bestandsaufnahme zu machen
    Die das Sein vorgibt
    Das Haben ist
    die Ordnung herstellen
    die uns umtobt
    Das Soll ist immer
    größer als das Haben
    Es ist immer
    Genug zu tun

    Bewertung: +++--

    eingetragen von catwalker am 12.11.2008

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  • Meteorologendoktrin

    Der Himmel blau wie Veilchen
    Warte nur ein Weilchen
    Dann kommen Blitze geflogen
    Laut Meteorologen

    Der Himmel blau wie Veilchen
    Wir warten schon ein Weilchen
    Sind in vier Wände gekrabbelt
    Weil jemand von Blitzen sabbelt

    Der Himmel blau wie Veilchen
    Wir warten nicht länger ein Weilchen
    Meteorologen lügen
    Dass sich die Strommasten biegen

    Der Himmel schwarz wie Tinte
    jetzt stecken wir mittendrin
    Das Blau das war eine Finte
    Meteorologendoktrin

    Bewertung: -----

    eingetragen von catwalker am 11.11.2008

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  • Landschaft mit Kirchturm

    Ein spitzer Zeigefinger mahnt erhoben
    vor denkbar allen Katastrophen
    Ein Kirchturm in dem blauen Dunst
    ein Ultimatum voll Inbrunst

    Dazu aufgereiht die Pappeln
    am Feldrand uniformiertes Grün
    viele Blätter daran zappeln
    behängt mit Orden das Bemühn

    Die Krähe gräbt in frischer Saat
    dort wirds nichts mit der Ernte
    Wer keine Vogelscheuche hat
    erntet nicht sondern lernte

    Bewertung: -----

    eingetragen von jeito am 10.11.2008

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  • In Lebensgefahr

    Wohin mein Weg mich führt
    das nicht zu wissen
    lässt mich ruhelos zurück
    Deswegen schlage ich ihn ein
    an einem Sonntag hinterm Haus
    verfolge seinen Lauf
    Er führt mich
    über Felder und um Zäune
    mich zu beschützen
    vor den Kiesgruben dazwischen
    und den Baggerseen
    Lebensgefahr warnt mich sogar ein Schild
    als wollte ich sogleich
    mich in die Strudel stürzen
    Zumindest weiß ich seitdem wo sie sind
    Wo warst du fragtest du mich
    als ich wieder kam
    In Lebensgefahr sagte ich
    gar nicht ganz falsch

    Bewertung: -----

    eingetragen von jeito am 10.11.2008

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  • Stadtrand

    Am Stadtrand sieht man wo man steht
    und wies am Ende weitergeht
    Im Zentrum fehlt der Blick dafür
    du siehst nicht Ausgang und nicht Tür

    Hier steht an Straßen Haus an Haus
    du weißt nicht ein du weißt nicht aus
    als wäre so die ganze Welt
    aus Teer und Asphalt hergestellt

    Am Stadtrand wird der Blick dann frei
    du siehst die Welt so wieder neu
    ab hier wütet noch die Natur
    aus Fläche wird dann wieder Flur

    Bewertung: -----

    eingetragen von jeito am 10.11.2008

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  • Sommer

    Ich bin , das lässt sich nicht bestreiten,
    die wärmste aller Jahreszeiten.
    Die Kinder renne von der Schule,
    die Lehrer haben ihre Ruhe.
    Die Kinder wollen an dn Strand,
    Und Babay spielen Baggas im Sand.
    Nicht nur einfach herumstehen,
    mach es dir doch ein bischen bequem.

    Bewertung: -----

    eingetragen am 10.11.2008

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  • Sommer

    Ich bin , das lässt sich nicht bestreiten,
    die wärmste aller Jahreszeiten.
    Die Kinder renne von der Schule,
    die Lehrer haben ihre Ruhe.
    Die Kinder wollen an dn Strand,
    Und Babay spielen Baggas im Sand.
    Nicht nur einfach herumstehen,
    mach es dir doch ein bischen bequem.

    Bewertung: -----

    eingetragen am 10.11.2008

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  • Gelaber

    Leere Worte sind nicht so mein Stil,
    gebe alles, doch erwarte auch viel.
    Großes Gelaber überlass ich anderen Leut`,
    ist nicht mein Ding, hat mich noch nie erfreut.
    Bin einer, der lieber zuhört als spricht,
    dafür aber ein Versprechen niemals bricht.

    Bewertung: -----

    eingetragen am 10.11.2008

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  • Geschüttelt, nicht gerührt

    Sie hat ihn geschüttelt, sie hat mich berührt,
    ohne zu fragen hat sie mich verführt.
    Gezielte Griffe, denn sie weiß wie es geht,
    innerhalb von Sekunden alles bei mir steht.
    Das Stück Stoff, dass mich bekleidet,
    oh, was für Schmerzen er doch erleidet.
    Die plötzliche Enge, gemacht von ihr,
    sie lässt ihn raus, ich danke dir.
    Alles Weitere geht nun wie geschmiert,
    ich liebe es, wie sie mich berührt.
    Und dann kommt der Punkt, der so befreit,
    vor Freude sie mir laut ins Ohre schreit.
    Danach die berühmte Zigarette
    und weiter geht’s,
    als geht’s um die Wette.

    Bewertung: -----

    eingetragen von G-Punkt am 08.11.2008

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