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Gedichte

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  • saturday night Virus

    Sutarday night Virus


    Dort stehen sie,
    vor Unsicherheit strotzend.

    Identitätslos.

    Wirre Blicke,
    leere Phrasen,
    gehetzte Gesten.

    Blendende Hüllen, mit Einsamkeit gefüllt.
    strahlende Rüstungen im künstlichen Licht.
    Nach Annerkennung schreiend,
    um Rang und Stellung buhlend.

    Identitätslos.

    Überrollt von Falschen Werten,
    mit den Falschen Fragen und den Falschen Antworten.
    Ohne Suche, treibend.

    Der Tanz ist programmiert,
    die Bilder projiziert.

    Identitätslos.


    Bewertung: -----

    eingetragen von Tara Rasch am 08.11.2008

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  • Gedanken verloren

    Warum heisst es gedankenverloren
    Wer hat das denn auserkoren
    Wenn jemand Gedanken verliert
    ist es nicht gut dass er kapiert

    Oder verliert wer in Gedanken
    sich aus dem Auge gerät ins Wanken
    Ich begrüße diesen Verlust
    bringt er dich weiter als du musst

    Bewertung: -----

    eingetragen von jeito am 08.11.2008

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  • ein letztes mal

    Man kann die Augen schließen,
    und trotzdem geschehen Dinge.
    Man kann schreien,
    und trotzdem wird man nicht verstanden.
    Man kann weinen,
    und trotzdem ändern sich Situationen nicht.
    Man kann versuchen zu vertrauen,
    und trotzdem enttäuscht werden.
    Man kann versuchen zu vergessen,
    und trotzdem bleiben schmerzende Erinnerungen.
    Man kann vor Problemen in Träume flüchten,
    und trotzdem wacht man immer wieder auf.
    Man kann versuchen zu lachen,
    und trotzdem bleibt man traurig.
    Man kann das Licht suchen,
    und sich trotzdem immer weiter in der Dunkelheit verirren.
    Man kann eine helfende Hand sehn
    und sich trotzdem aus Angst vor Enttäuschung abwenden.
    Man kann resignieren, sich selbst zerstören,
    doch man kann auch versuchen ein letztes Mal aufzustehen,
    aufzustehen und zu kämpfen!

    Bewertung: ++++-

    eingetragen von *nastja am 07.11.2008

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  • Graue Wolken

    Kannst du die grauen Wolken sehen,
    wie sie über dich hinweg ziehen.
    In das unbekannte Land,
    jenseits von Opalia.

    Und auch du mein Kind wirst sehen,
    wenn die Stunde gekommen ist,
    dass die Wolken, die da ziehen,
    nie mehr kehren hierher zurück.

    Lass die Menschen, die da denken,
    alles was passiert tut kund,
    jegliche Taten zu bestehen,
    tief unter dir, in jenem Schlund.

    Wirst auch du mein Kind bedenken,
    was die Wolken schon gekannt,
    als sie gingen um zu sein,
    in das unbekannte Land.

    Dass alles wichtige im Leben,
    wie du schon so oft gedacht,
    irgendwann wird auch verschwinden,
    in das unbekannte Land.

    Wer alles kriegen, alles machen,
    jegliche Wünsche sich erfüllen kann,
    wird irgendwann verstehen müssen,
    das nichts großes ist daran.

    Deshalb tu, was dir gefällt,
    was du denkst, wird bleiben,
    tief in deiner Fantasie,
    kannst du dich nicht vertreiben.

    Alle Gefühle, alles Glück,
    ist in dir eingeschworen,
    mach dich auf und öffne dich,
    und du wirst neu geboren.

    Die Wolken, schau, sie kommen wieder,
    helles Weiß in ihnen drin,
    jegliche Trauer ist verschwunden,
    dank dem unbekannten Land.

    Bewertung: -----

    eingetragen von Gregor am 07.11.2008

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  • Die Seele

    Die Seele is eine ewigbleibende Erinnerung
    \" Sie is Unser Buch des Lebens\"
    und der Schlüssel is in unserm Herzen !!!!

    Bewertung: ++++-

    eingetragen von Das Wuschel 31 Ich bin Ich am 06.11.2008

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  • ~~~Sorglose Zeit, wo bist Du hin~~~

    Die Zeit vergeht
    Schneller als ihr seht.
    Ich sehe Sie noch vor mir,
    Die Zeit im Kindergarten, da war ich vier.
    Als ich in die Schule kam,
    Da war das Leben noch zu mir zahm.
    Von der Grundschule in die Oberstufe,
    Ohne das ich rufe,

    -Ich will nicht mehr,-
    -Ich kann nicht mehr,-
    -Warum ist das Leben nur so schwer. -

    Früher waren es kleine Probleme
    Ohne das ich viel überlege
    Fällt mir das größte sofort ein,
    Das kann doch nur das Zeugnis sein.
    Heute sage ich viel ehr:

    -Ich will nicht mehr-
    -Ich kann nicht mehr-
    -Warum ist das Leben so schwer-

    Viel schwerer wiegen die Probleme,
    Muss Sie lösen damit ich Lebe.
    Sind für mein Leben wichtig,
    Denn Sie sind nicht wie früher nichtig.
    Ausbildung, Job und Geld.
    Das ist heut zutage das Wichtigste, auf dieser Welt.
    So schlimm es auch klingt,
    Das Leben ist kein Lied, was man einfach so dahin singt.
    Außer man singt Tag aus Tag ein,
    Dass uns bekannte Verslein

    -Ich will nicht mehr-
    -Ich kann nicht mehr-
    -Warum ist das Leben nur so schwer-

    Viel wichtiger für mich ist die Liebe.
    Und Freunde, die ich gewählt aus Menschen siebe.
    Doch leider können Sie mich nicht allein am Leben erhalten.
    Drum muss ich meine Zeit mit Problemen verwalten.
    So opfere ich meine kostbare Zeit,
    Und denke zurück an meine schöne Kindheit.
    Wie sorglos war damals unser Leben,
    Was würden wir noch einmal dafür geben.
    Wir sind oberflächlich geworden,
    Und tun uns damit selbst ermorden.
    Leute lernt euer Leben wieder zu schätzen,
    Und lasst Euch nicht von Problemen durchs Leben hetzen.






    Bewertung: +++++

    eingetragen von Christin L. am 06.11.2008

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  • Anhang zum Gedicht Verloren war einmal

    Ich kenne meines Übels Quelle,
    es sind Schrei-;Angst-; und Wutanfälle.
    Doch sie werden bald verschwunden sein,
    weil Jesus wird mein Helfer sein.

    Bewertung: -----

    eingetragen von Nanatemu am 05.11.2008

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  • ein herz

    es fliegt in der frischen luft
    liegt in der verstecktesten bucht
    ist im tiefsten meer
    lacht traurig und leer

    liegt verbuddelt im sand
    greift nach einer fremden hand
    rennt im kalten wind
    rennt schnell und geschwind

    weint im regen
    will den schmerz wegfegen
    will die warheit nicht wissen
    denn sie ist beschissen

    es zerbricht
    sucht nach hellem licht
    dreht sich
    findet´s nicht

    steht in der schwarzen welt
    wo träne für träne fällt
    wo kein stern am himmel steht
    wo nur der kalte wind weht

    doch für andere ist es das licht
    ehe es zerbricht
    es strahlt wie die sonne
    steckt in einer schwarzen tonne

    es strahlt in der nacht
    wo jeder andere lacht
    aber es wurde belogen
    ist allein weitergezogen

    es liegt hoch im baum
    schlägt kaum
    schwimmt im tiefsten meer
    voran zu kommen ist schwer

    steht auf dem höchsten berg
    vergisst sein vollbrachtes werk
    vergisst all die sterne
    ist nah und doch in der ferne

    fliegt in die welt
    hasst all das geld
    dieses leben
    will nicht mehr geben

    es sieht glück
    kommt nicht zurück
    verkriecht sich in die ecken
    ist am verrecken

    aber keiner sieht
    das der sonnenschein flieht
    sie sehen nur das lachen
    nicht die schlimmeren sachen

    es hat tausende wunden
    keiner hat sie gefunden
    es weint ohne dich
    weint weil zerbricht

    es ist da in der großen stadt
    denn es hat es satt
    sieht all die trauer
    und wird sauer

    es flüchtet in die tierwelt
    weil es da gefällt
    und hier ist es allein
    zu klein

    brennt lichterloh
    yeah it will go
    it will fly in the dark night
    aber der weg ist weit

    es brennt wie feuer
    der preis ist teuer
    es geht
    wenn der wind das nächste mal wieder weht

    wenn der sturm es erfasst
    wenn die richtung passt
    werden rosen fallen
    alle werden hände ballen

    es endlich sehen
    aber nicht verstehen
    danach greifen
    aber es wird vorrübergleiten

    es ist ein herz
    voller schmerz
    ein herz auf der flucht
    vor der kalten schwarzen gruft

    Bewertung: +++++

    eingetragen am 05.11.2008

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  • Ee wünscht sich die Kleider des Himmels

    Hätt ich des Himmels bestickte Kleider,
    Durchwirkt mit goldnem und silbernem Licht,
    Die blauen, matten und dunklen Kleider
    Der Nacht und des Tags und des halben Lichts,
    Ich legte sie dir zu deinen Füssen aus:
    Doch ich bin arm, hab nur meine Träume,
    Die legte ich zu deinen Füssen aus,
    Tritt sanft, du trittst ja auf meine Träume.
    William Butler Yeats, Er wünscht sich dir Kleider des Himmels

    Bewertung: +++++

    eingetragen von Himmelsbeobachterin am 05.11.2008

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  • Geh

    Einst sagt ich dir
    Seih jetzt bereit
    doch es war immer noch nicht deine Zeit
    Die Zeit verging
    und nun bin ich für dich nicht mehr bereit!

    Bewertung: +++++

    eingetragen von EX am 05.11.2008

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