Gedichte und Versen
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Der Übergang
Graue Gräser, kalter Wind,
eh der Bläser sich besinnt,
trifft das Weiß über uns ein,
mit kristallem Glitzerschein.Bewertung: 




eingetragen von aslon14 am 05.11.2008
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Verloren war einmal
Als ich ein kleines Baby war,
nahm mich die Mutter gar nicht wahr.
Ich war und blieb ein Störenfried,
von Geburt an beschlossen:UNGELIEBT!
Mit sechs da wurde ich ganz groß,
mein Körper fing an zu spinnen.
Doch niemand nahm mich auf den Schoß,
es gab für mich kein Entrinnen.
Ich wusst\' es bis dato nicht genau,
ich wuchs in den Körper einer Frau.
Und als ich in die Schule kam,
alle meinen Busen sah\'n.
Zuhause war ich nie willkommen,
auch in der Schule wurde ich nicht angenommen.
Sondern gehänselt bis auf\'s Blut.
Das tat meiner Seele gar nicht gut.
Nur mein Vater hielt zu mir,
doch heute ist er nicht mehr hier.
Er starb vor fast zwei langen Jahr,
mir ist\'s so,dass es gestern war.
Mein Leben hat mich kaputt gemacht,
verloren war ich ganz und gar.
Doch es wurde ein Wunder vollbracht,
so schön und klar.
Jesus kam mich im Herzen zu berühren,
und um mich zu Karin zu führen.
Jetzt bin ich nur leider oft gemein zu ihr,
das Leben machte das aus mir.
Doch habe ich Kraft dieser inneren Leere zu entkommen,
und von der Sonne etwas Licht genommen.
Das zieht ein mein Herz hinein,
Und hilft mir ein neuer Mensch zu sein.
Bald schon werde ich die Welt mit anderen Augen seh\'n,
Hand in Hand mit Karin geh\'n
Und mit meinem lieben Mann
Und mit meinem geplanten Kind
Weil wir eine Familie sind.
Das Gedicht ist für alle, die wie ich hoffnungslos
waren.Lg NadiaBewertung: 




eingetragen von Nanatemu am 04.11.2008
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Froh..... ja, aber wo???
Eine Frohnatur ist so ein Mensch, wie jeder weiß und kennt,
der keine Traurigkeit sein Eigen nennt.
Doch genau dies ist seine größte Last,
denn auch er wird irgendwann vom Kummer erfasst.
Niemand darf in sein Innerstes blicken,
man würde ja erkennen, dass sein Herz besteht aus Flicken.
Große Narben sind im Laufe der Zeit entstanden,
nur damit andere ihn immer lustig fanden.
An manchen Tagen zerbricht seine Willenskraft,
ein Gefühl, dass auch ihm zu schaffen macht.
Aber er wäre schließlich keine Frohnatur,
hätte er nicht ein Fünkchen Hoffnung und da ist er stur.
Bewertung: 




eingetragen von zum Totlachen am 04.11.2008
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Vergeben
Kannst du Vergeben?
Alles wäre leichter,
Wie schwer ist dein Leben.
Schau mich an
Und schau zurück.
Hinter dir liegt die Vergangenheit.
Vor dir deine Zukunft.
Nichts siehst du weit und breit
Was ist los, was ist geschehen?
Du lebst noch lang
du kannst überall Menschen sehen .
manches ist schwer zu verstehen,
doch du weißt immer alles vorher.
Vergeben ist ein Wort, was du kennst.
Deine Leute lieben dich.
Ich weiß nicht mehr, als ich darf.
Keiner der dich kennt, kennt mich
Alles ist verlassen.
Was wird das sein? wie kann es sein?
Weiter komme ich nicht,
Alles was man sieht, ist dein!
Egal ,du hast es geschafft!
Glaub an das, was du siehst!Bewertung: 




eingetragen von CiGo_BoZzYy am 02.11.2008
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....
Achte gut auf diesen Tag
Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben -
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens, die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch - recht gelebt -
macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück
und das Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.
Darum achte gut auf diesen Tag.
Bewertung: 




eingetragen am 27.10.2008
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Tel.
ey, wenn du willst das ich dich anrufe, dann geh auch an´s verdammte Telefon!
Bewertung: 




eingetragen von ich am 25.10.2008
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Welt
Bist du glücklich wenn die Welt zerstört wird?
Ein Kind am Straßenrand erfriert…
Weil wir mal wieder nichts besseres im Sinn haben,
Werden wir noch mehr solcher Dinge beklagen.
Regen und auf über den Krieg,
Merken nicht mehr wie die Zeit verfliegt.
Rechen und an Freunden,
Werden dadurch vielmehr versäumen.
Kann uns jemand sagen wie und warum,
In letzter Zeit waren wir sehr dumm.
Geben hungernden kein essen,
Man wird auch uns irgendwann vergessen.
Habe kein Lust mehr,
Langsam wird auch mein leben sehr schwer.
Nichts ist so wie es einmal war,
Das war mir schon lange klar.
Fluche über die Welt,
Die bald zerfällt.
Wir können nichts machen,
Wissen nicht damit umzugehen, werden nur lachen.
Die Wissenschaftler erstellen Grafiken,
Erzählen uns etwas über die Risiken.
Ich will nun ehrlich eine Meinung,
Und dieses mal keine Ablenkung.
Will nichts mehr sagen,
Hab nur noch zu beklagen.
Wir werden die Welt zerstören,
Nicht mehr auf unser Herz hören.
Die Technik wird siegen,
Sie werden uns irgendwann kriegen.
Klone erobern die Welt,
Die nur noch einer Trauerweide ähnelt.
Man wird uns finden,
Unsere Qualen werden wir dann nicht mehr überwinden.
Bewertung: 




eingetragen von Shanti Dewi am 23.10.2008
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bitte verzeih mir... ich liebe dich viel zu sehr......
Wir lernten uns kennen ...
Weißt du noch?...
Habe dich lieb gewonnen...
Dich geehrt ...
Gabst mir ein Gefühl von Wärme, von Geborgenheit...
Wir wurden gute Freunde...
Konnten uns über alles unterhalten, uns unsere Probleme erzählen...
Daraus wurde bei mir aber irgendwie Liebe...
Musste Tag und Nacht an Dich denken...
Konnte dich nicht vergessen...
Wollte dich umarmen, deine Nähe fühlen...
Es ging aber nicht...
wohnten zu weit auseinander...
Ich war irgendwie deprimiert, wenn ich nicht mit dir reden konnte...
Nicht mit dir schreiben konnte...
Du bist wie eine Sucht...
Nur besser...
Bitte verzeih mir ...
ich glaube ich liebe dich viel zu sehr ...
Würde alles tun, damit wir uns nicht verlieren...
uns nie mehr wiedersehen würden...
Frage mich nicht...
Ich weiß nicht, warum es so ist...
Vielleicht weil wir uns beide sehr ähnlich sind...
Beide leider eine schlimme Kindheit hatten...
Vielleicht auch, weil wir uns selbst sehen, wenn wir uns anschauen...
Irgendwie will ich dich vergessen...
Aber dich ganz aus mein Leben streichen?...
Nein! ...
Das kann ich nicht...
Würde mich dann noch schlechter fühlen als vorher...
Kann nicht ohne dich...
Will nicht ohne dich...
Bitte verzeih mir...
Ich glaube dafür liebe ich dich viel zu sehr...
Würde alles tun, damit wir uns nie verlieren...
Uns nie mehr wiedersehen würden...
Frage mich, warum es dir egal ist...
Vielleicht liege ich falsch...
Vielleicht ist es dir ja gar nicht egal...
Ich stell mir diese frage immer wieder...
Ich weiß nicht warum...
Kannst du mir diese frage beantworten? ...
Sie ist nicht schwer...
Habe noch eine frage, aber diese frage werde ich dir nie stellen...
Habe angst vor der antwort...
Vielleicht kennst du diese frage ja...
Bitte verzeih mir...
Ich glaube ich liebe dich viel zu sehr...
Würde alles tun, damit wir uns nie verlieren...
Uns nie mehr wiedersehen würden...
Kann dich einfach nicht loslassen...
Bewertung: 




eingetragen von Mir am 23.10.2008
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Nutzlos?!
Ich bin nutzlos.
Ich bin wertlos.
Ich bin missglückt.
Ausgesaugt von der Leere in mir.
Keiner will mich,
Keiner mag mich.
Was soll ich noch hier!
Ich bin nichts als ein gedankenloses Monstrum.
Ich geistere mit leerem Blick durch die Umgebung.
Ich existiere schon nicht mehr!
Was ist mit mir?
Was ist mit mir geschehen?
Ich brauch eine stütze sonst falle ich!
Falle immer tiefer!
Ich schreie stumm vergeblichst um Hilfe!
Wann ist es so weit?
Wann werde ich endlich aus dem Sumpf gezogen?
Bewertung: 




eingetragen von -->*sadEmokitt*<-- am 22.10.2008
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Benny\'s Tod
Die Schule ist schon lange aus,
doch Benny traut sich nicht nach Haus.
Er weiß, wird er jetzt gehen,
werden sie da vorne stehen.
Er fühlt, es klopft sehr schnell , sein Herz
er denkt an gestern, seinen Schmerz.
Sie suchen sich die Schwächsten `raus,
lassen an ihnen ihre Kräfte aus.
Solange er noch im Schulhaus bleibt,
solange hat er noch Sicherheit.
Bevor er doch nun aus der Türe geht,
er erst noch um die Ecke späht
Der Hausmeister arbeitet im Garten,
Benny denkt “wozu noch warten?
Er wird mir helfen, ganz bestimmt”
und seinen Mut zusammen nimmt.
Geht langsam aus dem Schultor `raus,
hat nur den Wunsch, endlich nach Haus!
Jedoch, hinter der Mauer,
liegen sie schon auf der Lauer:
Sie grinsen fies, kreisen ihn ein
Benny zieht den Kopf schon ein.
Der Größte unter ihnen schreit:
“so du Arsch, mach dich bereit!”
Grausam, roh und enorm gemein
schlagen die Fünf auf Benny ein.
Er lässt es über sich ergehen,
irgendjemand muss es doch sehen?!
Der Briefträger fährt dran vorbei,
was dort geschieht ist ihm einerlei.
Benny blutet bereits aus nase und Mund,
“so Arschloch, jetzt machen wir dich rund!”
Benny ist inzwischen alles egal,
ihm bleibt eh keine andere Wahl.
Sie treten ihn an den Kopf, in den Bauch,
nun sieht der Hausmeister es auch!
Jedoch…er wendet sich zum gehen,
so etwas will er nicht sehen.
Schließlich ist die Schule schon lange aus,
warum geht der Bengel auch nicht gleich nach Haus?!
Sie schlagen weiter, treten, spucken und schrei`n,
einer bohrt sein Knie in Bennys Rücken rein.
Ein Fenster geht auf, eine Frau ruft heraus:
“schluss mit dem Lärm, geht endlich nach Haus!”
Sieht nicht hin, was dort geschieht,
will nur, dass es endlich Ruhe gibt.
“So Alter, wehe du gehst petzen,
Dann wird`s erst richtig etwas setzen!”
Benny bleibt dort einfach liegen
hat Angst, noch mehr abzukriegen….
Endlich lassen sie ab von der Pein,
verschwinden, lassen Benny allein.
Nach langer Zeit wagt er aufzustehen
um verletzt nach haus zu gehen.
Zuhause öffnet die Mutter die Tür:
“ach Benny, was ist denn wieder mit dir?
Sagte ich nicht, du sollst dich nicht schlagen?
Du weißt es genau, ich kanns nicht ertragen!
Von Tag zu Tag wird’s mit dir schlimmer,
für heute bleibst du in deinem Zimmer!
Ich muss jetzt noch einkaufen gehen,
nacher möchte ich Deine Aufgaben sehen!”
Zieht ihren Mantel an und geht
Benny allein in der Diele steht,
Tränen laufen ihm übers Gesicht
weinen, das wollte er eigentlich nicht!
Er geht als erstes ins Bad,
sieht wie man ihn zugerichtet hat.
Er steht vor dem Spiegel, schaut sich an
und weiß, dass es keinen Ausweg geben kann.
Er will sich eigentlich nur Pflaster holen
da gleitet sein Blick ganz verstohlen
zu den Tabletten…..zum schlafen gedacht
haben ihn jetzt auf einen Gedanken gebracht.
Er nimmt ein Glas, füllt alle hinein.
Entschlossen sein Blick, er ist ja allein!
Mechanisch dreht er den Wasserhahn auf,
das drohende Unheil nimmt seinen Lauf:
er trinkt den Inhalt in einem Zug,
sein letzter Gedanke : jetzt wird alles gut.
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Wir können es einfach nicht verstehen,
warum musste Benny von uns gehen?
Keiner bringt ihn uns zurück,
er war doch unser Lebensglück
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So las man in diversen Todesanzeigen…..
doch niemand sah seine täglichen Leiden!
© by M.R.-L.
Bewertung: 




eingetragen von Marikka Riemschneider-Lück am 21.10.2008
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