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Gedichte

Über uns

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  • Schlechtes Gewissen

    Wenn Wut und Trauer dich auffressen,
    andere dir ein schlechtes Gewissen
    einreden.
    Tränen über dein Gesicht fließen.
    Kopfhoch irgendwann geht es auch für dich
    wieder voran.
    Lasse dich nicht unterkriegen und kämpfe
    für dich und dein Glück.

    Bewertung: +++++

    eingetragen von felidae48 am 17.02.2008

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  • Feind Alkohol

    Ich geh in die Kneipe--- und bestell mir ein Bier
    Und nehme mir vor--- ich bleib nicht lange hier

    Die Zeit verrinnt--- hab nicht mehr dran gedacht
    Da stehen auf dem Deckel--- mittlerweile schon acht

    Der Wirt schmeißt gerade--- nen Besoffenen raus
    Und mir ist ganz klar--- ich geh gleich nach Haus

    Ein einziges noch--- dann werde ich gehen
    Auf meinem Deckel--- da stehen bereits zehn

    Ich muss aufs Klo--- find dort eine Frau
    Sie liegt auf dem Boden--- ist sternhagelblau

    Ich stell mir die Frage--- nach dem Sinn des Lebens
    Doch ich find keine Antwort ---völlig vergebens

    Natürlich bleibe ich nun--- noch etwas hier
    Und auf dem Tresen steht schon--- ein neues Bier

    Es folgen noch--- so zwei bis zehn
    Und wieder nehme ich mir vor--- jetzt langsam zu gehen

    Ein Kerl betritt die Kneipe--- in einer Leder-Kombi
    Sein Gesicht erinnert--- an das eines Zombie

    Er fragt mich gleich--- bist du schon lange hier
    Und ich trinke mit ihm--- so mein dreißigstes Bier

    Ich spüre--- wie meine Sinne schwinden
    Und nehme mir vor--- noch einen zu trinken

    Der Wirt steht gebeugt--- über der Kasse
    Und zählt schon--- die eingenommene Asche

    Gerne würde ich noch--- ein letztes Bier bestellen
    Doch der Wirt beschließt--- die Stühle hochzustellen

    Dann wank ich nach Hause ---und fühl mich allein
    Und nehme mir vor ab morgen--- lass ich das Saufen sein

    Mittags werde ich wach--- noch etwas benommen
    Und frag mich--- wie bin ich hier hingekommen

    War ich etwa ---schon im Delhier
    Am besten ich trinke--- erst mal ein Bier

    Warum geht es mir--- so beschissen
    Will ich--- von meinem Hausarzt wissen

    Er schreibt mir ne Überweisung--- in eine Klinik
    Und meint mein Problem--- sei wirklich schon riesig

    Für die Klinik muss ich noch--- ein paar Sachen kaufen
    Doch erst geh ich mir--- mal einen saufen

    Wach werde ich--- auf der Intensivstation
    Bin ich--- bei den Engeln schon?


    Wie komm ich hier her--- will ich vom Pfleger wissen
    Doch der drückt mich zurück--- in meine Kissen

    An Händen und Füßen--- bin ich feste fixiert
    Was ist denn--- um Gottes Willen passiert

    Auf meiner Decke--- seh ich Spinnen laufen
    Und wünschte mir--- ich hätte was zum Saufen

    In der Infusion ---schwimmen große Fische
    Doch meine Hände sind fest--- so dass ich keine erwische

    Ich bin wütend und tobe---beginne zu schreien
    Dann schlaf ich auch schon ---von der Sedierung ein

    Wieder wach spüre ich--- mein Mund ist ganz trocken
    Die Ärzte erzählen mir--- ich hätte erbrochen

    Mein Körper schmerzt mir--- ich kann’s nicht verstehen
    Wie gerne würde ich ---jetzt einen trinken gehen

    Die Ärzte stehen vor mir--- mit ernster Miene
    Meine Atmung übernimmt nun--- eine Maschine

    In meiner Harnröhre ---steckt ein Schlauch
    Voll aufgetrieben--- ist mein Bauch

    Sie sprechen--- von einer Leberzirrhose
    Und die hätte ---eine schlechte Prognose


    Ich hör schon wie um mich ---die Englein tanzen
    Und mein Körper beginnt wieder mal--- sich zu verkrampfen

    Wieder bei Sinnen ---sehe ich Blut auf meinen Kissen
    Man sagt ich hätte mir--- im Krampf auf die Zunge gebissen

    Sie haben mir einen Keil--- zwischen die Zähne geschoben
    Mein Körper ist zu schwach--- um deshalb zu toben

    Ich fühle mich--- wie in einem Rausch
    Mein Herz schlägt schwach--- dann hört es auf

    Meine Augen blicken starr--- wie eingefroren
    Ich habe--- gegen den Alkohol verloren

    Bewertung: -----

    eingetragen von ingrid drapala am 15.02.2008

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  • Wie ist das passiert?
    Kopf nur noch unten
    hast niemals was kapiert
    der Lebensmut entschwunden.

    Jetzt reiß` Dich mal zusammen
    lass` sie doch einfach denken
    geh` weiter auch mit Schrammen
    Du musst es selber lenken.

    Halt noch ein bisschen aus
    Du hast es bald geschafft
    da kommst Du sicher `raus
    schöpfst wieder neue Kraft.

    Hab` keine Angst zu Scheitern
    das bist Du ja längst schon
    den Horizont musst Du erweitern
    lerne daraus – das ist der Lohn.

    Bewertung: -----

    eingetragen von los sportos am 14.02.2008

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  • Alkohol

    Der größte Feind,
    das weiß man wohl,
    das ist und bleibt der alkohol.

    doch in der bibel steht geschrieben,
    du sollst auch deine Feinde LIEBEN!!!!!!!!!!!

    Bewertung: -----

    eingetragen von olaf wessel am 14.02.2008

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  • Verlierer und Gewinner

    Einer muss immer verlieren!Manchmal sind es wir und machnmal die anderen!
    Doch i-wie gewinnt man immer auf seine Art und Weise!
    Wenn du denkst du hast alles verloren gib nicht auf es wird weiter gehen!

    Bewertung: -----

    eingetragen von -------->lena<--------- am 13.02.2008

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  • Ich sehe dich an, du siehst mich nicht.
    Ich bitt darum, gib mir was ich will..
    Das was ich will, gibst du mir nicht
    und so schalt ich um auf 'born to kill'

    Ich drohe dir 'du gehorchst mir besser'
    keinen Ton entgegnest du mir.
    Von der Wut gepackt zieh ich mein Messer
    und steche auf dich ein wie ein Tier.

    Deine Haut wird zerschnitten,
    aus dir quillt der Lebenssaft.
    Ich reisse an dir, jetzt hast du genug gelitten.
    Dein Innerstes verschlinge ich, habs geschafft.

    Habe gesiegt über meinen Feind,
    auch wenn mein Heldenmut sehr lose.
    Ein schwacher Gegner, wie es scheinst,
    warst du mir leider, Thunfischdose.

    Bewertung: -----

    eingetragen am 08.02.2008

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  • Lii3be

    LiiEbE MachT BliiNd....


    Du HasT g3SaqT du Rufst MiicH an...
    AbEr Was HasT Du GetAn?
    Du SahsT stIll unD hasT diCh NiichT gerÜhrT...
    WiiE konnT ich NuR so BliiNd seiiN &nd DiR zu VerTrauEn...?


    AchSo LiiEbe MachT ja BliiNd

    ® mEh

    Bewertung: -----

    eingetragen von mandy am 04.02.2008

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  • Warum

    Warum nur Warum
    sag mir was war der grund
    ich dachte wir beide haben einen Zukunft

    Warum nur Warum
    zerstörst du alles liebe
    sag mir ist es wirklich das was ich nach
    so langer zeit verdine

    Bewertung: -----

    eingetragen von lina am 04.02.2008

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  • gestorbener MANN

    Einst lernte ich einen MANN kennen, der schlang, agil,
    voller Elan und Tatendrang war.
    Der voller Leben war und viele Träume hatte.
    Mit dem man lach, weinen, stundenlang erzählen konnte,
    es eine Freude war ihm zuzuhören wenn er erzählte,
    weil er was zu sagen hatte.
    Dem man glauben und vertrauen konnte.
    Mit dem man Fantasien erlebte
    und der mit voller Entschlossenheit durchs Leben ging.
    Mit dem man Ziele leben wollte.

    Was ist nur aus ihm geworden,
    ein kraftloser, dicker, langweiliger, Waschlappen.
    Kein Rückrat mehr, abgewetzt, kein Leben mehr in ihm,
    Schaumschläger ohne Tatendrang,
    mit dem man nichts mehr zu lachen hat, dem man weder glauben noch vertrauen kann,
    der nichts mehr zu sagen hat.
    Der seine Ziele ständig wechselt.


    Der MANN ist gestorben,
    geblieben ist ein WASCHLAPPEN.

    Bewertung: -----

    eingetragen am 04.02.2008

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  • Grosses Unglück

    zwitschernd zwatschernd
    sagt ein spatz welches unglück :
    eine katz treibt sich auf dem dach
    herum jetzt zu zwitschern wäre dumm
    also schwiegen (das war schlau)
    spatzen mann und -kind und -frau.

    Bewertung: -----

    eingetragen von der kleine spatz am 03.02.2008

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