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Städte

Über uns

Jülich

Allgemeine Informationen

Postleitzahl:
52428
Region:
 
Kreis:
Kreis Düren
Fläche:
90.41 km²
Höhe über NN:
80.00 m
Einwohner:
ca. 34362
Vorwahl:
02461, 02463
KFZ-Kennzeichen:
DN
Adresse:
Stadt Jülich
Große Rurstraße 17
52428 Jülich
Tel. (02461) 63-0
Fax. (02461) 63362
URL:
http://www.juelich.de/

Stand October 2006

Infos zur Stadt

Die Stadt Jülich liegt im nördlichen Bereich des Kreises Düren im Regierungsbezirk Köln und damit in der Mitte des Städtedreiecks Aachen, Köln und Düsseldorf. Jülich besteht neben der Kernstadt aus folgenden Stadtteilen: Altenburg, Barmen, Broich, Bourheim, Daubenrath, Güsten, Kirchberg, Koslar, Lich-Steinstraß, Mersch, Merzenhausen, Pattern, Selgersdorf, Stetternich und Welldorf (mit Serrest). Durch Jülich fließt die Rur nach Roermond. Insgesamt ist die Rur in Nordrhein-Westfalen 131 km lang. Nicht schiffbar. Das Alte Rathaus wurde 1953 nach Plänen des Aachener Professors René von Schöfer an der Stelle des kriegszerstörten, barocken Gebäudes von 1781 wiedererrichtet. Sehenswert ist auch die Michaelskapelle, der romanische Kuppelraum mit Klostergewölbe im Obergeschoss. Die übrigen Teile des Turms wurden nach schwerer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg neu errichtet. Neben dem Neuen Rathaus befinden sich noch Teile der 1860 gesprengten Stadtbastion St. Eleonore ,im Garten davor zeugt noch ein kleiner Teich vom ehemaligen Festungsgraben. Rest eines Tores der bastionierten Stadtbefestigung mit erhaltener, ca. 115 m langer Wallmauer (zur Bastion St. Jakob) vor teilweise verfülltem, ehemals 4,5 m tiefem und 30 m breitem Graben; 1548 vollendet, ist es das erste Renaissance-Stadttor im Rheinland. Nur der äußere Torbogen ist noch vorhanden, das Torhaus mit dem inneren Bogen wurde 1860 niedergelegt. Durch das enge Aachener Tor wickelte sich bis dahin der gesamte Personen- und Warenverkehr nach Westen ab. Der Hexenturm hatte vier Verteidigungsebenen, einschließlich des ursprünglich flachen, zinnenbewehrten Daches. Die jetzige Dachform stammt aus dem 17. Jahrhundert. Nach Abbruch der Stadtmauer zu Beginn der Neuzeit Nutzung als Gefängnis und Folterstätte des Haupt- und Kriminalgerichts des Herzogtums. Hexenverfolgungen waren in Jülich außerordentlich selten.

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