Löbau
Allgemeine Informationen
Verwaltungsgemeinschaft Löbau
Altmarkt 1
02708 Löbau
Tel. (03585) 450-0
Fax. (03585) 862040
Stand January 2008
Infos zur Stadt
Löbau liegt in der sächsischen Oberlausitz und ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Löbau-Zittau. Die Stadt liegt am Doppelberg Löbauer Berg/ Schafberg. Die Quellkuppe der Berge entstand durch Vulkanismus und besteht aus Basaltgestein. Der zu Blöcken verwitterte Basalt bedeckt weite Teile des Berges und wird Blockmeere oder Steinerne Meere genannt. Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung der Gegend belegen eine befestigte Höhensiedlung auf dem Schafberg und im Tal des Löbauer Wassers Funde von Keramik- und Bronzegegenständen. Die Stadt wurde erstmals im Jahre 1221 als Lubaw erwähnt. Ursprünglich war Löbau als Handels- und Gewerbeort geplant und wurde mit Stadtmauern befestigt. Die Stadt war im 17. Jahrhundert mit Privilegien wie z.b. die Bannmeile und dem Markt- und Braurecht ausgestattet. Die Blütezeit der Leinweberei und dem Fernhandel bis nach Übersee gab es um 1700. Die Textilindustrie war bis zum Ende der 1990er Jahre eine der wichtigsten Erwerbszweige Löbaus. Das Bierbrauen hat ebenfalls eine lange Tradition in der Stadt, die Bergquell-Brauerei von 1846 gibt es noch heute. Eines der bedeutendsten Werke der klassischen Moderne ist das Haus Schminke, ein Beispiel für das sogenannte Neue Bauen. Sehenswert ist auch der König-Friedrich-August-Turm, auch Gusseiserner Turm genannt aus dem Jahre 1854. Er ist achteckig und verfügt über drei Galerien, diese sind über eine 120-stufige Wendeltreppe zu erreichen. In der ehemaligen Klosterkirche des Franziskanerordens aus dem 14. Jahrhundert gibt es ein regelmäßiges Kulturangebot. Im Stadtmuseum Löbau, das Oberlausitzer Sechsstädtebund- und Handwerksmuseum bietet ständig Sonderausstellungen sowie eine Dauerausstellung. Sonstige Sehenswürdigkeiten sind das Rathaus aus dem Jahr 1714 und die barocken Bürgerhäuser am Altmarkt. Die Nikolaikirche von 1923 ist die Hauptkirche Löbaus und die zur römisch-katholischen Kirchengemeinde gehörende Kirche Mariä Namen aus dem Jahre 1892.
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