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Städte

Über uns

Weimar

Allgemeine Informationen

Postleitzahl:
99423
Bundesland:
Region:
 
Kreis:
Kreisfreie Stadt
Fläche:
84.26 km²
Höhe über NN:
208.00 m
Einwohner:
ca. 64
Vorwahl:
03643
KFZ-Kennzeichen:
WE
Adresse:
Stadt Weimar
Schwanseestraße 17
99423 Weimar
Tel. (03643) 762-0
URL:
http://www.weimar.de/

Stand March 2007

Infos zur Stadt

Weimar, bekannt für ihr kulturelles Erbe, ist nach Erfurt, Gera und Jena die viergrößte Stadt Thüringens und die Stadt mit dem höchsten Bevölkerungswachstum im Freistaat.
Weimar wird seit 2004 als Universitätsstadt bezeichnet, die die Bauhaus-Universität und die Hochschule für Musik Franz Liszt beherbergt.
Der dominierende Weimarer Klassik um Wieland, Herder, Goethe und Schiller; das Bauhaus und die Gründung der ersten Republik auf deutschem Boden, der Weimarer Republik, gehören zum kulturellen Erbe der Stadt Weimar. Sie war 1999 Kulturhauptstadt in Deutschland.
Die ältesten Aufzeichnungen der Stadt reichen bis ins Jahr 899 zurück. Erstmals die Rede von einer Siedlung war im Jahr 1250. Dieses muss sich jedoch schon früher im Schutze der Burg gebildet haben. Die Stadtkirche wurde zwischen 1245 und 1249 erbaut und erst im Jahr 1410 hat Weimar die Stadtrechte erhalten. Der Weimarer Zwiebelmarkt fand erstmals am 04.10.1653 statt, der früher als Markt für Obst und Feldfrüchte galt und heute eine volksfestähnliche Veranstaltung geworden ist.
Im Deutschen Nationaltheater fand dann im Jahre 1919 die Verfassung gebende Versammlung der Nationalversammlung statt. Die Zeit von 1919 bis 1933 wurde basierend auf diesem Ereignis die Weimarer Republik genannt. 1920 wurde Weimar die Landeshauptstadt des neu gegründeten Landes Thüringen.
Die Bevölkerung wuchs schnell, obwohl die Industrie sehr schwach war. Von 1914 bis 1928 wuchs die Einwohnerzahl mehr als ein Drittel.
Die Stadt Hitlers erhielt durch Ihre kulturelle Bedeutung besondere Aufmerksamkeit. Der Architekt Hermann Giesler wurde mit der Neugestaltung der Stadt beauftragt, die er weit reichend, aber nur in Teilen, umgesetzt hat. Darüber hinaus ließ der Gauleiter von Thüringen, Fitz Sauckel, einen Teil des Stadtviertels abreißen, damit ein Gauforum gebaut werden konnte. Weitere Bauten waren u. a.: Gästehaus der Stadt Weimar (1939/40), heutiges Studentenwerk/Internat; Kreishaus der NSDAP (1936/37), heutige Stadtverwaltung Weimar; Landesamt für Rassewesen (1934/35), heutige Baushaus-Universität Weimar und N-Pressehaus (1934/35), heutige "Thüringerische Landeszeitung"/Redaktion.
Der Bau des Konzentrationslagers Buchenwald auf dem Ettersberg begann im Sommer 1937, welches nach dem Ende des NS-Regimes noch fünf Jahre als sowjetisches Internierungslager genutzt wurde, in dem weitere 7000 von 28000 Inhaftierte starben.
Sehenswürdigkeiten:
Goethes Wohnhaus; Goethes Gartenhaus; Historischer Friedhof mit Fürstengruft und Russisch Orthodoxer Grabkapelle; Schloss und Park Belvedere, Ettersburg und Tiefurt; Schillers Wohnhaus; Stadtschloss; Deutsches Bienenmuseum; Gedenkstätte KZ Buchenwald, Gingko Museum und vieles mehr…

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